Ä L T E R E N O T I Z E N
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11.12.08
Der "dienstälteste" Filmemacher/Regisseur der Welt, Manoel de Oliveira, feiert heute seinen 100. Geburtstag - und dreht, wie man hört, gerade seinen neuen Film in Lissabon. De Oliveira ist auch der einzige Regisseur, der zu Stummfilmzeiten mit dem Regieführen begonnen hat und heute noch immer Filme dreht - und zwar regelmäßig einen im Jahr.
Manoel de Oliveira, dem ich (schon seit dem Beginn der Vorproduktion) den "Faust"-Film gewidmet habe, ist heute allerdings nicht der einzige Jahrhundertkünstler mit diesem runden Geburtstag: Auch der New Yorker Komponist Elliott Carter, ebenfalls noch immer aktiv, wird heute 100 Jahre alt.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt heute zu Manoel de Oliveira und zu Elliott Carter.
Außerdem schöne Würdigungen im Tagesspiegel, in der taz, Die Presse und in den Ruhrnachrichten.
Und hier ein Interview mit Elliott Carter.
24.09.08
Gestern Abend waren wir in der Philharmonie, um Herrn Metzmacher mit Ligetis "Lux aeterna" (den meisten bekannt aus Kubricks "2001") und vor allem Mahlers Zweiter Sinfonie zu lauschen. Ganz wunderbar... als wäre Mahler persönlich anwesend... Raffiniert, wie einzelne Instrumentengruppen, zumeist Trompeten, immer wieder an unerwarteten Stellen im Haus positioniert wurden, d.h. außerhalb des Saals, im Foyer. Keine Schnapsidee des Dirigenten, versteht sich, sondern wie Mahlers selbst das wollte, "aus der Ferne".
Im Tagesspiegel heute: "Ein Abend, der virtuos Klangräume erweitert und zwischen Emporen und Hinterbühne ein Stück Unendlichkeit spannt."
Der Herbst hat ordentlich Einzug gehalten in Berlin. Auch wenn es heute noch einmal überraschend sonnig und relativ warm war. Ich bin ja kein Freund des (Berliner) Winters, hoffe, dass mir die vielen Projektideen über die Wochen gut vorankommen.
Viel zu berichten gibt es indes im Moment nicht. "Faust" hängt noch im Schneideraum ab, bis Ende Oktober. Steffen macht sich bereits Gedanken über die Musik, und am Sonntag nehmen wir den Text für den Prolog auf. Ein paar Nüsse sind noch zu knacken, aber ich bin da zuversichtlich, die Einzelteile zu einem stimmigen Ganzen zusammen zu fügen. Wenn wir Ende des Jahres dann die Tongestaltung haben, wird es nochmal um einiges dichter - und intensiver. Ich bin noch auf der Suche nach einem passenden Untertitel für den Film.
An der DFFB beginnt am Wochenende das neue Studienjahr mit einem großen Herbstfest; zwei Tage lang gibt es Kurz- und Langfilme zu sehen, die in letzten Zeit fertiggestellt wurden und z.T. auch einige Preise (First Steps etc.) gewonnen haben. Die Filme laufen im Arsenal und im DFFB-Kino, bei kostenlosem Eintritt.
Letzte Woche las ich einen kurzen Roman, der mich sprachlich ziemlich faszinierte, Ricarda Junges Debüt "Kein fremdes Land", mit dem sie ihr Studium am Literaturinstitut Leipzig abschloss. Schön die subjektiv-assoziative Erzählweise, die die Geschichte eher aus Fragmenten zusammensetzt als in einer konventionellen Chronologie. Knappe, klare Sätze von filmischer Qualität. Einiges bleibt offen, zerrissen, widersprüchlich. Klar, dass mir das gefällt... Gut getroffen auch die Kommunikation des Ausweichens zwischen den Figuren. Da wird vieles deutlich, was auch ich oft in (Teilen) meiner Generation und ihrem Suchen beobachtete.
Wie gerne würde ich danach einen Spielfilm drehen. (Nur spielt die Geschichte in den USA...)
Tja, überhaupt sinniere ich stets, so halb nebenbei, welches Projekt ich denn als nächstes angehen soll. Der Abschlussfilm steht ja nun sozusagen vor der Tür. Nur - woher das Geld...? Vielleicht bekomme ich ja noch die Chance, vorher einen Kurzfilm zu machen. Wenn jemand von euch einen Film produzieren will und ohne Regisseur dasteht... man rufe mich an...
04.11.08
Heute Abend habe ich im fsk-Kino "Le Silence de Lorna" gesehen; danach kann man eigentlich einpacken... Solch erzählerische Kraft, Genauigkeit und Feingefühl müssen hierzulande erst noch erlernt werden.
Dabei wollte ich doch schon stolz verkünden, dass unser "Faust" nun die Phase des Bildschnitts hinter sich hat - und bis Jahresende Ton und Musik vollendet werden, damit im Januar alles zu einer wunderbaren Einheit verschmolzen werden kann. Auf dass der Film im Februar seine Uraufführung feiern können wird. Nach Murnaus Stummfilm, Svankmaiers Trickfilm und Gründgens Theaterinszenierung sozusagen der erste explizit kinematografische "Faust"-Spielfilm, der Goethes Stück verfilmt.
Sollte also jemand von euch Freunde oder Verwandte in Auswahljurys der Berlinale haben, so möge man bitte ein gutes Wort für uns einlegen...
Der Film macht sich sehr gut, in der Montage konnte einiges an schönen, starken Momenten und Sequenzen aus dem Material herausgemeißelt werden. Johannes wird nun sicher noch einmal ähnlich viel durch Sound Design und Dolby 5.1-Mischung hinzufügen.
Und es ist ein "Faust", so viel darf man verraten, wie ihn garantiert niemand erwarten wird, egal wie oft man den Fauststoff schon gesehen, gelesen oder gehört hat. Es ist ein sehr musikalisch erzählter, auch fragmentarisch-schwebender Film, der tatsächlich in einer 35mm-Cinemascope-Projektion gesehen werden muss, da wir explizit für diese große Leinwanderfahrung gestaltet haben (bzw. den Ton noch gestalten).
21.02.08
Um mich zu überzeugen, dass es sich beim ersten Sehen nicht um reine Überwältigung gehandelt hatte, habe ich gestern noch einmal "I'm not there" gesehen, und ich muss euch den wirklich ans Herz legen - zumal ich glaube, dass der Film nicht gut besucht werden wird und bald wieder aus den Kinos verschwinden wird. Wenn man aber ein (auch tontechnisch) qualitativ sehr gutes Kino findet, muss man den Film unbedingt auf der Leinwand sehen, die komplexe Cinemascope-Kameraarbeit von Ed Lachman und die aufwendige Tonmischung verlangen das.
Nach dem nochmaligen Sehen muss ich meine Aussage bekräftigen, dass es sich bei dem Film um eine meisterhaft geschriebene und inszenierte Leistung handelt, von den zahlreichen hervorragenden Schauspielern ganz zu schweigen - egal ob Cate Blanchett für ihre Bob-Dylan-Inkarnation am Wochenende den (verdienten) Oscar bekommen wird, darf nicht vergessen werden, dass die anderen fünf Dylan-Schauspieler nicht weniger fantastisch sind - etwa der kürzlich verstorbene Heath Ledger als Chauvinist und Liebhaber oder der ca. 12-jährige Marcus Carl Franklin als Lügner oder auch der wie immer hervorragende Christian Bale als Provokateur. Die Idee, Dylan von sechs, teils äußerst verschiedenen Charakteren darstellen zu lassen, ist schon mal grandios, aber dass der Film noch so viel mehr zu bieten hat als diese raffinierte Ausgangsidee, und auf zahlreichen Ebenen überzeugt, ist extrem beeindruckend. Wie viel Drehbuch- und Regiearbeit und -einfallsreichtum in diesem Film steckt, ist kaum zu ermessen.
Wann sieht man schon mal in 130 Minuten so viele Ideen und überraschende Verbindungen, die so viel Unterhaltungspotential und Gedankenstoff bieten...?
Auch amüsante, geistreiche Zitate gibt es auch zuhauf, sowohl für den, der Dylans Texte (oft sind Zitate aus Dylan-Texten als Dialogzeilen benutzt), Lebensgeschichte und Legendenschreibung kennt, als auch für den Cineasten - Fellini, Pennebaker, Richard Lester, Bergman, Surrealismus... und einige Figuren der Kulturgeschichte tauchen in witzigen Szenen auf... insofern wird der Film nicht nur zu einer filmisch innovativen Hommage und Biografie, sondern auch zum Porträt der Sechziger (und teilweise der Siebziger) - und am Ende sogar zum Kommentar, was heute davon übrig geblieben ist, wie sich die Zeiten geändert haben.
Ein Meisterwerk des postmodernen Kinos, und ich bin sehr verwundert, dass der Film nicht viel mehr Aufmerksamkeit bei den Preisverleihungen bekommt.
Und natürlich nicht zu vergessen: Der Soundtrack setzt sich zusammen aus unzähligen Liedern von Bob Dylan, nicht nur Originale von 1962 bis 2006, sondern auch eine Reihe hervorragender, ebenbürtiger Coverversionen, z.B. Stephen Malkmus' intensive Versionen von "Ballad of a Thin Man" und "Maggie's Farm", oder "Tombstone Blues" (Richie Havens), "Cold Irons Bound" (Tom Verlaine) oder "All along the Watchtower" (in einer kleinen Woodstock-Andeutungs-Szene).
-hier eine Kritik aus der Berliner Zeitung-
-sehr schön auch die in der epd-film-
02.02.08
Ein Meisterwerk!
Nie waren 135 Minuten im Kino so kurz. Und wann war ein Kinofilm zuletzt so überbordend fantasievoll und geistreich? Todd Haynes' brillantes Dylan-Porträt schert sich nicht mehr um die Grenzen des gerade in den letzten Jahren so zur Konvention verkommenen BioPic-Genres. Eine unglaubliche Regie-Meisterleistung, dieser Film!
Warum ist Haynes nicht für den Oscar nominiert?
04.12.07
"Away from her" ("An ihrer Seite") konnte ich auf dringendes Anraten meines Freundes Ralf Stadler glücklicherweise bereits im Februar auf der Berlinale sehen. Ab morgen läuft der Film hier regulär in den Kinos. Sarah Polleys Debüt als Regisseurin ist ohne Zweifel der schönste und beeindruckendste Film des Jahres. Dass dieser Film über ein Ehepaar im Alter von einer Frau von gerade mal 28 Jahren inszeniert wurde, ist eine außerordentliche Leistung, die nicht überschätzt werden kann. Zudem einer der kraftvollsten, sensibelsten und intensivsten Liebesfilme, die es nur gibt. Ein Film für absolut jeden, ich kann es nicht anders sagen. Lasst ihn euch auf absolut keinen Fall entgehen!
17.11.07 "Certainty is the disease of kings" (Sam Bicke)
Welche Freude es doch ist, im Schneideraum zu sitzen und Material vor Augen zu haben, in dem die Leistungen der Schauspieler auf einem professionellen Niveau sind; aus verschiedenen Takes mit (sehr) guter Schauspielqualität auswählen zu können, statt während des Schnitts mit ständigem Bedauern zwischen mager-unbeholfenen, schlechten und sehr schlechten Darbietungen wählen zu müssen - und fast per Glück brauchbare Momente zu finden (oder sie in der Montage so hinzubasteln).
Das mag sich banal und für die meisten nach einer Selbstverständlichkeit anhören, doch lange genug hatte ich mich vor meinem Studium und teils auch noch währenddessen durch unzufriedenstellende Filmprojekte gehangelt. Ein wesentlicher Lernprozess für mich daher, die Maßstäbe für die Besetzung meiner Filme tatsächlich höher anzulegen; und mich nicht aus Unsicherheit aufgrund von Mangel an eigener (beruflicher) Erfahrung mit einem billigen Kompromiss -bzw. auch persönlichen Bekannten- zufrieden zu geben.
Erst kürzlich wurde ich wieder peinlicherweise gefragt, wie es denn passieren konnte, dass ich mit einem Schauspieler, dessen Leistung in vorhergehender Zusammenarbeit bereits als eklatant mangelhaft aufgefallen sei, wieder zusammengearbeitet hätte. Die Umstände waren damals zwar "spezieller", als dass es damals um eine reine Besetzungsfrage handelte, doch interessiert so eine Entschuldigung hinterher natürlich niemanden mehr (zumal man sie ja nicht als Schrifttafel vor den Film stellen kann). Und allein die Berge von Problemen, die sich letztlich in der Postproduktion ergaben, waren Lehrgeld genug.
Peinlich dennoch, nach gewisser Zeit wieder mit diesen Fehlern konfrontiert zu werden, auch weil man einen solchen Film niemandem in die Hand geben könnte, ohne sich dafür zu entschuldigen. (Zugegeben, eine amüsante Vorstellung: "Ich hab dir einen Film mitgebracht, aber entschuldige bitte, dass man ihn nicht ansehen sollte...")
Andererseits ist es dann doch sehr erfreulich zu sehen, dass man an solchen Fehlern tatsächlich wächst und schließlich - nicht zuletzt durch eine gesundere Einschätzung eigener Fähigkeiten und somit durch selbstbewusstere Entscheidungen - mit Leuten arbeitet, von denen man lernt und mit denen man gemeinsam zu überzeugenden Ergebnissen kommt.
Vermutlich ist das eine der wesentlichen Etappen einer Ausbildung.
30.08.07 ein paar Notizen von der Documenta12
"Jede Gesellschaft hat Ränder, und manche Menschen haben Angst, über diese Ränder ins Bodenlose zu stürzen wie jene Seefahrer, die man glauben machte, die Erde sei eine Scheibe. Alejandra Riera teilt diese Angst nicht, sondern sucht das Draußen. (...) Die Ränder der Gesellschaft sind mindestens ebenso komplex wie die Struktur des sozialen Gefüges. Erstere erlauben Letztere zu lesen, denn seit Erfindung der Psychoanalyse ist bekannt, dass das Verdrängte wiederkehrt", schreibt Roger M. Buergel. Ein Zitat von Alejandra Riera: "Die Form tritt nie deutlicher in Erscheinung als dann, wenn sie sich auflöst."
1965 in Buenos Aires geboren, lebt Alejandra Riera gegenwärtig in Paris und arbeitet seit 1995 an einer neuen Form, Fotografien, Legenden, Texte, Videodokumente und Praxiserzählungen anzuordnen: den "maquettes sans qualités" (Modelle ohne Eigenschaften). Diese bieten keine Erklärungen, sondern befragen den Zustand der Dinge sowie das Verhältnis zwischen Bild und Text. Sie produziert Videodokumente, Fotografien und Texte, die sie in stets neue Beziehungen zueinander setzt. Gleichzeitig hinterfragt sie dokumentarische Strategien im Kunstfeld. Kennzeichnend für ihr Werk sind die vielfältigen Ebenen der interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die englische Künstlerin Imogen Stidworthy (*1963 in London) widmet sich in ihren Fotos, Videos und Installationen dem Thema Sprache. Ihr geht es um Spracherwerb und Sprachverlust, um die Sprache als sozialen Raum.
Auf der Documenta beeindruckt sie mit einer großen Installation über den Fotografen Edward Woodman, der sein Sprachvermögen bei einem Unfall im Jahr 2001 verloren hatte. Die Begegnung mit dieser Installation aus Video, Fotografie, Toncollagen und durch die Stimme vibrierenden Bodenmacht die Produktion von Sprache als körperlichen Akt erfahrbar und führt den Besucher in die Grenzbereiche sprachlicher Konventionen.
Nedko Solakovs "Fears" ist eine umfangreiche Serie von kleinformatigen Zeichnungen mit schwarzer und weißer Tinte auf Büttenpapier. Ergänzende Texte kommentieren und erweitern die fast surrealen, tragikomischen, aber genauso schönen Szenerien. Ein Kennzeichen von Solakovs facettenreichem Werk ist der narrative, humorvolle und absurde Umgang mit überlieferten Repräsentationssystemen sowie mit dem Alltäglichen.
Solakov spielt virtuos und leichtfüßig, geistreich und überraschend mit den doppeldeutigen Kommunikationsstrukturen psychischer Angsterfahrung. Mit scharfer Ironie skizzieren seine Zeichnungen psychische Zustände in Grotesken, Parodien und karnevalesken Karikaturen.
Nedko Solakov (*1957) hat eine fantasievolle, verwinkelte Website: hier klicken... dort kann man auch den Text unter der oben abgebildeten Zeichnung deutlich lesbar wiederfinden. Viel Spaß...
28.08.07
"Cluster" heißt der gut 200 Seiten starke Hardcover-Bildband, der die Arbeiten der Choreographin Sasha Waltz ab dem Jahr 1993 dokumentiert. In die großformatige Hauptserie der Fotos sind zusätzlich mehrere Heftchen in kleinerem Format und aus anderem Papier eingearbeitet - kleine Exkurse, in denen Waltz' Dialog-Projekte aus den Jahren 1993, 1999 und 2006 gebündelt hervorgehoben werden. Insgesamt sind die über 200 Fotos von unterschiedlicher Qualität: Besonders gelungen sind einige der von Sebastian Bolesch ("Dido & Aeneas", "Gezeiten"), André Rival ("Insideout"), Gert Weigelt ("Gezeiten") und Bernd Uhlig ("Körper") beigesteuerten Fotografien.
Mit Textinformation geht der Band eher sparsam um. Einige Seiten in der Buchmitte listen neben den "Dialogen" auch "Projects", "Works" und "Films" der Choreographin auf, eine andere Seite bietet eine lange Reihe mit Namen von Gastspiel-Städten. Der einzige größere Textbeitrag besteht aus drei Essays von Carolin Emcke, Judith Butler und Dorita Hannah, die sich mit den charakteristischen Grundzügen der künstlerischen Arbeit und einzelner Stücke von Sasha Waltz auseinandersetzen und auch ins Englische und Französische übersetzt wurden.
DIe Redakteure scheinen den Betrachter dazu anregen zu wollen, einfach zu blättern und die Bilder auf sich wirken zu lassen: So stößt man immer wieder auf Sasha Waltz' Verankerung in der Stadt Berlin, wo sie an ganz unterschiedlichen Orten ihre Arbeiten präsentiert hat und präsentiert: in den Sophiensälen, im Theater am Halleschen Ufer, im Künstlerhaus Bethanien, in der Schaubühne, im Podewil oder im (2004 bereits entkernten) Palast der Republik. Und natürlich ist auch schon ihre neue Spielstätte, das Radialsystem, mit den "Dialogen 2006" vertreten. Ein Buch, das durch seine eigenwillige Zusammenstellung und die Eigendynamik der Bilder geeignet ist, unerwartete Verknüpfungen und Assoziationen herzustellen. So gesehen, trägt es seinen Namen "Cluster" zu Recht.
31.07.07 Ingmar Bergman 1918-2007
Woody Allen über Bergman: "Auf der einen Ebene haben wir das Gros der Filmemacher, das die öffentlichkeit Jahr für Jahr mit guter, solider Unterhaltung beliefert. Darüber stehen jene Künstler, deren Filme tiefer, persönlicher, origineller und aufregender sind. Und schließlich ist da ganz oben noch Ingmar Bergman, wahrscheinlich der größte Regisseur seit Erfindung der Filmkamera."
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