F I L M E
Dokumentarfilm · 2010 HD Scope · 2,35:1 ca. 90 Minuten (zur Zeit im Schnitt) mit Dmitri Kourliandski und dem Kairos Quartett Buch/Regie: IJ.Biermann Regieassistenz und Dramaturgie: Stephan Schoenholtz Regiementor: Andres Veiel Kamera: Kai Miedendorp Ton: Wolfgang Kick mit herzlichem Dank für die Unterstützung an Frau Ilse Müller vom MaerzMusik-Festival für aktuelle Musik Berlin, sowie ans Jüdische Museum Berlin und an das RadioKulturhaus des ORF
Der Film begleitet den Weg eines zeitgenössischen Musikstücks, Night-turn für Streicher, vom Entstehen des Werks im Kopf des Komponisten, über die Aneignung durch die Interpreten der Uraufführung; d.h. dem ersten Lesen der Noten durch die Interpreten über das Einstudieren und die - intellektuelle, sinnliche und emotionale - Auseinandersetzung mit den Noten und Klängen, auch in Probengesprächen mit dem Komponisten, bis hin zu den ersten Konzertauftritten. Wie nimmt Musik Gestalt an, wie wird die Komposition lebendig und intensiver, bekommt Stil und Charakter? Welche Veränderungen machen die Interpreten durch die Musik? Und auch: Welche Bilder, Assoziationen und Gefühle löst die Musik bei Musiker und Hörer aus, welches Wirkungsvermögen hat die Musik, welche Entwicklung nehmen Stück und Darbietung im Verlauf der zunehmenden "Veredelung", d.h. der musikalischen Auseinandersetzung? Nebenbei soll sowohl ein Porträt von Dmitri Kourliandskis originärer Kompositionsweise als auch der Arbeitsdynamik innerhalb eines zeitgenössischen Streichquartetts entstehen. - Ein Porträt von Musikern und Musik.
Kurzdokumentation für Cast Your Art November 2009 HDV 16:9 6:30 Minuten Fiene Scharp studierte Kunst an der UdK Berlin. Sie begann mit Zeichnungen und Fotografien und erweiterte diese Techniken sukzessive in Objekt- und Videokunst, etwa in Grenzbereiche zwischen Zeichnung und Objekt. In ihren Arbeiten nahmen in den letzten Jahren Haare und Hautoberflächen einen wesentlichen Teil ein. Sie vermeidet offensichtliche (auto)biografische Elemente, um dadurch umso eindringlicher den einzelnen Besucher anzusprechen. Musik: Martin Lesniak
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Musikfilm · 2009 35mm Cinemascope · 2,55:1 2 Fassungen: 12 Minuten · 30 Minuten mit Jürgen Holtz, Jelena Fräntzel, Raphael Kübler, Julia Engel und Mayra Wallraff Buch/Regie: IJ.Biermann, nach dem Zyklus Hölderlin-Fragmente von Wolfgang Rihm Kamera: Kai Miedendorp Steadicam Operator: Matthias Biber Musik: Wolfgang Rihm, Gustav Mahler, Franz Schubert, Martin Lesniak Mischung: Manni Stahl gefördert von Filmbüro Bremen e.V. und dem Beethovenfest Bonn, mit herzlichem Dank an Katrin Rabus, Helene Schwarz und Enrique Sánchez Lansch Uraufführung am 3. September 2009 beim Beethovenfest Bonn
»Ich kann beim Komponieren nicht an ein spezielles Publikum denken. Auch weiß ich nicht, wer mir zuhören wird. Ich glaube, ein Publikum reagiert dann auf ein Stück, wenn es aus einer subjektiven, sehr persönlichen Situation und Haltung heraus entstanden und auch so erkennbar ist. Sonst schaltet das Publikum ab: Zuerst: sich. Dadurch: mich.« Wolfgang Rihm Diese Arbeit versteht sich als filmische Adaption bzw. Erweiterung von Wolfgang Rihms Liederzyklus Hölderlin-Fragmente (1976/77), in dem Sinne, dass Lieder und Liedfragmente sowie weitere Gedichtfragmente von Friedrich Hölderlin nicht "vertont" bzw. "verfilmt" werden, sondern um die visuelle Ebene erweitert werden. » kurzer Bericht auf der Seite der Deutschen Welle
Spielfilm · 2009 35mm Cinemascope · 2,35:1 78 Minuten Goethes Faust, wie Sie ihn noch nie zuvor gesehen (und gehört) haben!
Faust: Adolfo Assor Margarete: Katharina Rivilis Mephistopheles: Robert Gwisdek Marthe: Irene Kugler Lisa: Laina Schwarz Die Hexe: Valery Tscheplanowa besondere Mitwirkung von Jürgen Hentsch Walpurgisnachtsträume: Bergschluchtengesang: Dana Hoffmann, Maja Lange, Stephan Bootz, Jevgenij Taruntsov; Mitternacht: Maila Barthel, Ina Tempel, Jelena Fräntzel, Nora Leschkowitz Kamera: Kai Miedendorp Ton: Johannes Seibt Montage: Angelika von Chamier Kostüm: Rebekka Dornhege, Nina Thielen Steadicam Operator: Matthias Biber Produktionsleitung: Julian Schmauch Herstellungsleitung: Martina Knapheide Produzent dffb: Hartmut Bitomsky Musik: Steffen Greisiger, Richard Wagner Regiementor: Béla Tarr Regie: IJ.Biermann Trailer ansehen (3 Min. · 17 MB)
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Kurzspielfilm · 2009 HD (4k) Scope · 2,35:1 5 Minuten Sie ist seine Geliebte. Seit über zehn Jahren gehört sein Mittwochnachmittag ihr. Auch an diesem Mittwoch scheint alles wie immer. Doch heute öffnet sich eine Tür, über deren Schwelle zu treten, ihr Leben verändern könnte...
Von der Deutschen Film- und Medienbewertung (vormals Filmbewertungsstelle) in Wiesbaden im Oktober 2009 ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll". Aus der Pressemitteilung der FBW: "Dieser Film (...) entwickelt in seiner Kürze eine höchst intensive und außergewöhnliche Geschichte entgegen allen konventionellen Erwartungen: Die Geliebte ist alt und der Mann hat mit Potenzproblemen zu kämpfen. Außerdem ist seine Ehefrau kürzlich gestorben, was jedoch die eingespielte Heimlichkeit der beiden nicht aufzubrechen vermag. In fragmentarischen Bildern, Nahaufnahmen von Körpern, Details und Gesten wird viel Unausgesprochenes sichtbar gemacht und ein außergewöhnlicher Tiefgang erzeugt. Ein dichtes, filmisches Gewebe aus zwischenmenschlichen Gefühlen von Zärtlichkeit bis Beklemmung, das den Zuschauer in wenigen Minuten hineinzieht." Die ausführliche Begründung der FBW-Jury kann man hier nachlesen.
mit Gabriele Heinz und Eberhard Kirchberg Drehbuch: Birgit Maiwald Kamera: Paola Calvo Picado Ton: Wolfgang Kick, Matthias Gauerke Szenenbild: Kerstin Eichner, Meike Urban, Sara Siwy Kostüm: Sophie du Vinage Maskenbild: Barbara Rotheuler Produktionsleitung: Cerin Hong Herstellungsleitung: Myriam Eichler künstlerische Beratung: Valeska Grisebach Redaktion Arte: Barbara Häbe Regie: IJ.Biermann
Kurzspielfilm · März 2008 5 Minuten Wie der Titel schon sagt... mit Ben Knight, Barbara Ehwald und Semra Uysallar Drehbuch: Ben Knight und Anna Guddat nach der Kurzgeschichte von Ben Knight Kamera: Eric Ferranti Licht: Paola Calvo Picado Ton: Kenji Tanaka, Daniel Schulte Kostüm: Friederike Bellmann Maske: Marte von Häring Ausstattung: Andrea Ferro Produktion: Plan C, Anna Guddat Regie: IJ.Biermann und Anna Guddat
Kurzspielfilm · März 2008 DV · 16:9 13 Minuten Eine kleine dialogreiche Beziehungskomödie in einem Café. mit Melissa Anna Schmidt und Matthias Hinz Buch/Regie: IJ.Biermann Kamera: Kaspar Köpke Dialogmitarbeit: Valerie Bäuerlein, Nicolai Wolf, Emma Simon, Carl Petersmann Filmchen ansehen
Kurzfilm · Februar 2008 16mm · 2,35:1 13 Minuten Drei poetische Szenen in Cinemascope. Entstanden als Vorstudie für Faust.
mit Julia Engel Regie: IJ.Biermann Kamera: Kai Miedendorp Ton: Philipp Lange Buch/Text: Kiki Dimoula (Κικι Διμουλα), Günter Grass, Friedrich Hölderlin Mitarbeit: Stephan Schoenholtz
Kurzfilm · November 2007 35mm · 2,35:1 13 Minuten Eine Frau besucht das Haus ihrer verstorbenen Schwester. Nach Jahren des Schweigens nähern sich die beiden vorsichtig an - zu spät? Entstanden als Vorstudie für Schwestern.
mit Christina König, Martina Schaak, Nela Bartsch, Ulrich Simontowitz Buch: Stephan Schoenholtz Regie: IJ.Biermann Kamera: Tobias von dem Borne, Nikos Welter Beratung: Reinhold Vorschneider Licht: Christoph Dehmel-Osterloh Ton: Michael Scheunemann Ausstattung: Jörn Lachmann Produktion: Frank Krug Schnitt: Wolfgang Gessat Ausschnitt ansehen
Omnibusexperiment · Dezember 2006 DVcam · 4:3 12 (von 45) Minuten Teil des experimentellen Omnibusfilms Spechthausen - fünf Szenen von Iain Dilthey, inszeniert von Regiestudenten der dffb nach einem strengen Manifest im Dogville-Stil. Alle Szenen wurden mit jeweils zwei Schauspielern in einem nahezu abstrakten Kellerraum gedreht, wobei nur die allernotwendigsten Requisiten eingerichtet wurden und auf erklärende Kostüme und sonstige Extras verzichtet wurde. Mit beteiligt waren Katharina Wyss, Nina Vukovic, Zubin Sethna, Hakan Mican und Timon Modersohn. mit Raphael Kübler und Katharina Bek Regie: IJ.Biermann Kamera: Manuel Kinzer Ton/Sounds: Martin Lesniak Drehbuch: Iain Dilthey Produktionsleitung: Anja Firmenich dffb 2006
Kurzspielfilm · 2006 Super16mm · 1,85:1 12 Minuten Drei Szenen aus dem Leben eines Cellisten, der als Musiker Ruhm und Erfolg hat, mit sich selbst und den Beziehungen zu seiner Umwelt dagegen hilflos bleibt.
mit René Hofschneider, Emily Behr, Sabine Weitzel, Sven Riemann, Bernd Ludwig Drehbuch: Stephan Schoenholtz und IJ.Biermann Produzent: Hartmut Bitomsky, dffb Herstellungsleitung: Andreas Louis Producer: Anna-Katharina Guddat Regie: IJ.Biermann Kamera: Miona Bogovic Ausstattung: Ulrike Denk, Denise Elsässer, Maja Zogg Ton: Magnus Pflüger, Johannes Bennke, Dirk Heinrich, Martin Lesniak, Alex Leser Kostüm: Lisa Kentner Maske: Janet Weber, Ben Müller Fotografie: Daniela Harnack Schnitt: Christine Denck Musik: Gabriel Fauré, Sonate Nr.2 op.117 - Andante, gespielt von Missa Kang und Lydia Gorstein Beratung: Milek Knebel, Carlos Medina, Sophie Maintigneux, Ralf Stadler, Christoph Kapler » Viennale'09 - Vienna International Film Festival Und eine kleine lustige Zusammenfassung bei moviepilot.de: "Kurzfilm-Musikerdrama von IJ. Biermann: Ein Cellist hat Sorgen. Viel Musik, viel Sex, wenig Story."
Großes Kino · Juni 2006 miniDV · 4:3 1:50 Minuten (von 68) Teil des Omnibusfilms Die Akademie bin ich - People I met on my 40th Birthday (68 Min.): Der Regisseur Matl Findel, selbst dffb-Absolvent des Jahrgangs 1987, würdigt die Akademie durch ein filmisches Mosaik: Er hat 40 Absolventen und Studenten der dffb - aus jedem Jahrgang einen - gebeten, ein rund 90-sekündiges Stück zur filmischen Geburtstagstorte beizutragen. Herausgekommen ist ein schillerndes Homemovie, das mit 40 filmischen Tagebucheinträgen, Geburtstagsglückwünschen und Erinnerungsstücken vitales Zeugnis von 40 Jahren Filmhochschulleben ablegt und die Jubilarin dffb auf unterschiedlichste Weisen hochleben lässt. "Egal wo die Person lebt und was sie macht, Film gelernt haben sie alle und sind also fähig, ihre Ansichten, Erinnerungen und Umstände in filmischer Form zu artikulieren", so Matl Findel. "Von den alten Hasen bis zum Erstklässler ergibt sich so ein Kaleidoskop der Gedanken und Emotionen, das einen lebendigen Eindruck von der Vielfältigkeit der dffb vermittelt und gleichzeitig wie von selbst die Geschichte der Akademie auf eine besondere Weise erzählt. Mit von der Partie sind Wolfgang Becker, Christian Petzold, Detlev Buck, Helga Reidemeister, Hannes Stöhr, Angela Schanelec, Fred Kelemen, Nathalie Percillier und viele andere. Deutsche Erstausstrahlung am 24. September 2006 im RBB mit Florian Kühnle, Ralph Jacobi und Christy Leonardo Regie: IJ.Biermann Kamera: Steffen Ritter Gesamtleitung: Matl Findel für RBB Produktionsleitung dffb: Andreas Louis Video ansehen (5,8MB)
» Alternate Take (nur Ton) » ein Link zur taz
Beziehungsdrama · 2005/06 HDV · 16:9 63 Minuten (Langfassung) · 28 Minuten (Kurzfassung) Die Kunsthistorikerin Rosalie, Mitte 40, hat ein Verhältnis mit dem zwanzig Jahre jüngeren Damian. Die konträren Lebensauffassungen und die Brüche zwischen den Generationen zermürben die Beziehung. Bevor es allerdings zum Bruch kommt, lernt der bisexuelle Damian den Galeristen Marius kennen. Als Rosalie davon erfährt reagiert sie anders als erwartet... Die Geschichte arbeitet mit Brüchen, sowohl in der Chronologie als auch in der Erzählweise: Man bekommt den Eindruck vermittelt, kurze Ausschnitte aus den verschiedenen Phasen der Beziehung zu bekommen.
mit Martina Schaak, Ingmar Skrinjar, Doris Prilop, Nikolaus Firmkranz, Alexander Bandilla, André Schneider Regie: IJ.Biermann Kamera: Dennis Pauls Produktion: Albrecht Kloepfer Regieassistenz: Stephan Schoenholtz künstlerische Mitarbeit: Christian Ziewer, Alexander Bandilla Ton: Martin Lesniak, Stephan Schoenholtz, Manni Stahl Musik: ML-Visufonal, Roman Roszak Montage: Bea Ausländer Gemälde: Dinah Busse, Juliane Hundertmark
Kurzspielfilm · März 2006 DVcam · 16:9 12 Minuten Eine spontane Neuverfilmung einer Szene aus Ben Hechts Drehbuch "Design for Living" aus dem Jahre 1933; entstanden als Koproduktion der dffb und der Schauspielschule "Ernst Busch" Berlin. mit Xenia Tiling, Simon Eckert und Raphael Kübler Kamera: Matthias Biber Ton: Florian Röser, Stephan Schoenholtz Beratung: Jeanette Wagner Ausschnitt ansehen, hochgeladen von Raphael Kübler
Kurzspielfilm · November 2005 miniDV · 16:9 8 Minuten
mit Katharina Rivilis und Martina Schaak Drehbuch: Lydia Gorstein Regie: IJ.Biermann Kamera: Steffen Ritter Ton: Ralf Leutheuser Musik: Sergej Rachmaninow, Sonate Nr. 2 h-moll allegro agitato, gespielt von Lydia Gorstein Farbkorrektur: Nicolai Wolf Herstellungsleitung dffb: Anja Firmenich
Kurzfilm · 2005 DV · 16:9 9:30 Minuten
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Dadaistische Theater-Experimentalfilmkomödie · 2005 DVcam · 16:9 29 Minuten Stuart Dee kommt aus Stockport, einer kleinen Stadt im Norden Englands, doch er ist verloren in einer fremden Stadt, Berlin. Er arbeitet in einer Schlachterei. Er hat eine Freundin, Lisa, und einen Kater, Gottfried, und zwei Freunde, Tony und Charlie. Keiner von ihnen ist in diesem Film (dafür aber einige deplatzierte Deutsche), aber sie stecken in seinem Kopf als Wünsche und Spasmen. Dazwischen spielt dieser Film. Stuart Dee is from Stockport, but he is lost in a foreign city, Berlin. He works in a butcher's shop. He has a girlfriend called Lisa and a cat, and his two best friends are called Tony and Charlie. None of them are in this film (which is full of Germans instead), but they are embedded in his mind as desires and spasms. Between the desire and the spasm falls the shadow. Slowly the shadow approaches. Since the film was shot on a very low budget, (most of the equipment was borrowed, and most of the participants were film students) the financing was private. The principal location was the rehearsal studio of the Tribüne theatre in Berlin; other locations were scattered all over the city. The screenplay was adapted from a play, and the film was conceived as an ambiguous, fictional documentary. It's supposed to be funny.
mit Ben Knight, Attila Borlan, Christy Leonardo und Anna Guddat Drehbuch: Ben Knight Regie/Schnitt: IJ.Biermann Kamera: Tom Akinleminu Regieassistenz: Stephan Schoenholtz Ton: Robert Wriedt, Stephan Schoenholtz Experimentalfilmsequenz: Martin Lesniak Produktion: knight errant prod. / ijb
Musikvideo · September 2005 HDV · 16:9 4:30 Minuten Musikvideo für ?tohuwabohu! Gesang: ingoe.deltraut Musik: De-De DeMark Regie: IJ.Biermann Kamera: Dennis 'Disko' Pauls mit Rainer Maria Wittenauer, ingoe.deltraut, De-De DeMark, Kaey Tering, André Schneider, Bubi Messi, Peter Kupferschmitt, Freulayn Cäte Ring, Regina, HansA, Axel Wippermann Musikvideo ansehen, hochgeladen von ingoe.deltraut.
Experimentalfilmduo · 2005 HDV · 16:9 / Super8mm · 1,33:3 10 Minuten / 5 Minuten Ein - höchst artifizieller - Versuch, einen Film spontan wie ein Gedicht oder ein Musikstück zu machen, um eine Gefühlslage unmittelbarer und besser einfangen zu können, als es üblicherweise bei der Produktion eines Films möglich ist. Pulsar ist eine sperrige, eisige Darstellung von Verlust und Schmerz - und als Spielfilm komplett misslungen. Martin Lesniak remixte anschließend den Film bzw. das musikalische Gedicht Pulsar ganz ungezwungen und intuitiv, mittels Experimenten mit Super8, Fehlentwicklungen und Bildstörungen. Ergebnis ist der Film Kontaktstörung. mit Claudia Falco, Sandra Pohl, André Schneider Regie: IJ.Biermann Remix: Martin Lesniak Kamera: Thomas Jörg, Michael Kuhmann Ton/Musik: Martin Lesniak, Lydia Gorstein » Kontaktstörung bei , hochgeladen von Ribeck Hauser.
Kurzspielfilm · 2005 DVcam · 16:9 13 Minuten Momentaufnahme einer Liebesbeziehung, die von einer "Borderline"-Depression überschattet ist und unter großer innerer Spannung steht; ein Ausschnitt eines entscheidenden Tages, an dem die Spannweite zwischen intimer Erotik und emotionaler Gewalt besonders erschreckend wird.
mit Maryam Zaree und Sebastian Becker Buch/Regie: IJ.Biermann Kamera: Thomas Jörg Assistenz: Ana-Felicia Scutelnicu Ton: Sabine Neumann, Robert Wriedt künstlerische Mitarbeit: Maria Teresa Camoglio dffb 2005
Kurzdokumentarfilm · Januar 2005 miniDV · 16:9 12 Minuten Ungewöhnlicher Dokumentarfilm über eine junge hochbegabte Pianistin und ihre inneren Kämpfe um Konzentration und künstlerische Identität und persönliche Abgründe bei einem Auftritt
mit Lydia Gorstein ein Film von IJ.Biermann, Thomas Jörg, Christoph Heller und Martin Lesniak künstlerische Beratung: Marin Martschewski dffb 2005 Ausschnitt 1:07 Min, 3,2 MB
Dokumentarfilmexperiment · November 2004 DVcam · 4:3 8:30 Minuten Wut im Bauch? Wir suchen für einen politischen Kurzfilm zur deutschen Sozialpolitik: Menschen, die unter der Armutsgrenze (300 Euro) leben und ihrem Ärger Luft machen wollen. Treffpunkt: Samstag. 27. November 12uhr Potsdamer Platz, Filmhaus, deutsche film und fernsehakademie berlin 9. Stock. Idee: Eine Masse armer, wütender Leute stürmt auf ein Symbol des Kapitalismus zu, die Arkaden am Potsdamer Platz, zur Haupt-Konsumzeit am Samstag Mittag. Unser Ziel ist, eine Konfrontation der wegorganisierten Armut in der Großstadt mit dem vorweihnachtlichen Konsumwahnsinn zu provozieren. Wir wollen dabei beobachten, welche Reaktionen diese Wucht der Massen auf beiden Seiten der Armutsgrenze hervorruft. Die Menschen, die unter der "Armutsgrenze" leben, sollen im alltäglichen Stadtleben von einem durchstrukturierten Netzwerk von Institutionen "unsichtbar" gemacht werden, so dass sich der saturierte Konsument bequem durch eine nette, saubere Gesellschaft bewegen kann und sein ehrlich erwirtschaftetes Geld unter Gleichgesinnte mischen kann. Die eingangs beschriebene Aktion soll an einem Samstag Mittag durchgeführt werden, indem wir aus ganz Berlin Menschen einladen, die ihre Existenz nach eigenem Empfinden unter der staatlich festgelegten "Armutsgrenze" von ca. 300 Euro bewältigen. Wir wollen uns mit zumindest einigen dieser Menschen zu ihren Lebensumständen und zu ihrer Unzufriedenheit mit dem deutschen Sozialsystem unterhalten und den Sturm auf die Arkaden symbolisch als Ventil der Gesamt-Wut dieser unter den Teppich gekehrten Menschen visualisieren. Um diese Situation noch zu überspitzen, sollen diese "armen" Menschen den Reichen ein paar Almosen oder einen symbolischen Euro in die Hand geben. ein Film von Martin Hanslmayr und IJ.Biermann inhaltliche Beratung: Barbara Teufel Mitarbeit: Michael Kuhmann, Norman Richter dffb 2004
Musikfilmchen (Kameraübung) · Oktober 2004 DVcam · 4:3 3 Minuten Dieser MiniFilm untersucht die kleine Spannweite zwischen Sinnlichkeit und Aggression. Buch/Regie: IJ.Biermann Kamera: Linus de Paoli Darsteller: Anna de Paoli, Sol Bondy Beratung: Roger von Heereman Produktionsleitung: Andreas Louis Musik: Sergej Rachmaninow, Prélude Nr. 7, op.23, gespielt von Lydia Gorstein dffb 2004 Filmchen ansehen
Schwarze Satire · 2004 BetaSP/DV · 16:9 42 Minuten Deed Poll erzählt die Beziehung zweier reicher Geschwister, Sean und Ivy Poll, die nach dem gewaltsamen Tod der Eltern ihre lange verheimlichten Leidenschaften freilassen und nichts mehr darauf geben, den gewohnten "schönen Schein", den sie durch ihre vornehme Erziehung aufgezwungen bekamen, zu wahren. Sie schaffen sich einen wertfreien Raum in ihrer Villa, in dem sie ihre Leidenschaften und Fantasien unreflektiert und unkontrolliert in die Tat umsetzen. Deed Poll tells the story of Ivy and Sean Poll, rich siblings and lovers. After Ivy has killed both their parents, they start kicking in the high gear on their inherited property. They hire a callboy, Nathaniel, to share their sexual fantasies, and their passion for drugs and cards. One night, Nathaniel has brought his mute brother Thor for a foursome, Ivy expresses her wish to have a new set of cards, handmade out of human skin. Nathaniel, on ecstasy, offers his skin...
mit Rainer Maria Wittenauer, Barbara Kowa, André Schneider, Gianni Meurer, und Martina Schaak Regie: IJ.Biermann Produktion: ijb/vivàsvan Drehbuch: André Schneider Kamera: Steffen Ritter Make-Up: Juan Luis Ramos Ramirez Schnitt: Christine Denck Ton: Ralf Leutheuser Farbkorrektur: Nicolai Wolf Setfotografie: Dennis Pauls » Deed Poll bei imdb.com, mit einigen positiven und negativen Zuschauerkommentaren Trailer 0:51 Min, 2 MB
Experimentelle Theaterdokumentation · April/Mai 2004 miniDV · 4:3 39 Minuten "Eine Frau findet sich in einer Situation, die sie aus Filmen kennt und versucht, darin wirklich zu sein." (Falk Richter) "Eine Frau tippt ein paar Zahlen in ihr Telefon ein und hofft, dass sich hinter dieser Kombination ein geliebter Mensch verbirgt. Aber dann zerfällt ihr ganz und gar menschliches Bedürfnis in mathematische Formeln, in Rechnungen und Gegenrechnungen. Bald steckt sie in einem Zwangssystem von Gedanken fest, in dem ihre Identität bedrohlich brüchig wird. Falk Richter, aus dessen Stück Alles. In einer Nacht die Figur stammt, ist Spezialist für die Verheerungen, welche die entfremdenden Phänomene unserer Zeit in den Seelen der Menschen anrichten können." taz Berlin lokal vom 6.7.2004, S. 27 Eine Frau, ein Sofa, ein Fernseher... Eine Nacht, in der alles und nichts möglich scheint. Offensichtlich gibt es ein Problem mit Johnny. Auf der Suche nach ihm verliert die Frau die Orientierung: "Könnte es sein, dass diese Liebe etwas abstrakt geraten ist?" Ein Unfall passiert, ein Mord? Am Ende einer wilden Fahrt landet sie auf dem Sofa: "Wo bin ich hier eigentlich?" Und wer? Wahnsinn oder Wirklichkeit? Das Stück setzt sich mit der Auflösung und Entstehung von Identitäten durch deren Vernetzung mit anderen Geschichten, Bildern, Filmen und Texten auseinander. ähnlich einem Puzzle müssen Teile zusammen- und auseinandergesetzt werden, der Betrachter wird auf echte und falsche Fährten geführt, Handlungen verlaufen parallel. Das Ende der Geschichte ist immer der Anfang einer neuen und bis zum Schluss bleibt offen, ob es jemals eine reale (Liebes-)Geschichte gab. Der Autor Falk Richter (Jahrgang 1969) wurde bekannt durch seine Stücke "Kult - Geschichten für eine virtuelle Generation", "Gott ist ein DJ" oder "PEACE". Er arbeitet als Regisseur und Autor u. a. an der Berliner Schaubühne. Richters Thema ist der mediengeprägte Alltag. Seine Inszenierungen sind zwangsläufig Multimediashows, zu deren wichtigsten Komponenten Videos und elektronische Musik gehören. Die Inszenierung von Gundula Weimann verzichtet auf mediale Vielfalt und setzt stattdessen auf pure Theatermittel.
Realisation: IJ.Biermann Schnitt: Dennis Pauls mit Anne Osterloh nach dem Theaterstück von Falk Richter Theaterregie: Gundula Weimann Dramaturgie: Ulrike Mantel Bühnenbau: Sven Suppan Kostüm: Friederike Baer Foto: Marcus Lieberenz Eine Produktion der theatrale Halle (Saale) mit dem Theaterhaus Stuttgart
Kurzspielfilm · Dezember 2003 DVcam · 4:3 5 Minuten Der Film erzählt die Beziehung zweier Männer, konzentriert auf eine entscheidende Nacht - und unter Beteiligung eines kalten Hähnchens.
mit André Schneider und Sebastian uba Buch/Regie: IJ.Biermann Kamera: Nikolai Kanow Assistenz: Steffen Ritter Schnitt: IJ.Biermann, Martin Lesniak Tongestaltung: ML-Visufonal Fotos: Dennis Pauls Uraufführung beim Gay & Lesbian Film Festival Turin 2004 Q! Film Film Festival Jakarta 2004 » Film ansehen bei oder .
Musikalischer Essay · 2003 DVcam · 4:3 15 Minuten Ein musikalisches kleines Portrait der Stadt Hong Kong in vielen schönen Bildern. Aber ohne Stativ. Regie, Kamera, Schnitt: IJ.Biermann Schnitt, Musik: Martin Lesniak
Kurzspielfilm · Dezember 2002 DigiBeta/DVcam · 4:3 5:30 Minuten "Die emotionale Seele folgt einer assoziativen Logik und funktioniert in hohem Grade zustandsspezifisch." - David Goleman, Emotionale Intelligenz Bekannte Konfliktsituation eines Paars: Er erträgt es nicht, dass sie ihn wegen eines anderen verlässt ...oder verlassen könnte? Seine Fantasie und Erinnerungen überlagern sich, wodurch die darunter liegende Gefühlswelt deutlich wird: Eifersucht aus tief verwurzelter Angst vor Einsamkeit und Unfähigkeit, mit der Umwelt umzugehen. Die Handlung folgt einer assoziativen Struktur, einem Sog in die Gedankenwelt der Protagonisten. Ich habe mich für einen kurzen, konzentrierten Ausschnitt (vom Ende) einer Beziehung entschieden, um auszuprobieren, wie weit man eine solche klare, minimale Situation zweier Figuren hin in eine große assoziative Offenheit strapazieren kann. mit Sebastian uba und Rahel Savoldelli Buch, Regie: IJ.Biermann Kamera: Anne Misselwitz Assistenz/Licht: Dirk Hendler Musik: Mikis Theodorakis*, Martin Lesniak O-Ton: Florian Kühnle Sound Design: Martin Lesniak Schnitt: Eva Höppner Gemälde: Irma Stelmach *Scherzo aus "Symphonietta" (1947) Internationales Kammerorchester Frankfurt, Dirgent: Mikis Theodorakis, 1996 (Copyright 1999 Intuition Classics, Schott Music & Media GmbH)
Surrealistischer Musikfilm · 2002/03 DigiBeta/DVCpro50 · 16:9 16 Minuten Ein junger Mann wird am Abend von seiner Freundin in einem Café sitzen gelassen, nachdem sie sich von ihm getrennt hat, das Ende einer langen, schwierigen Beziehung - woraufhin seine Selbstzweifel und Verlustängste (endlich) aus ihm heraus brechen. Seine hilflosen Versuche, sich von Einsamkeitsgefühlen abzulenken, Bestätigung und Verständnis zu bekommen, führen zu nichts. Er fühlt sich zunehmend isolierter und unfähiger, anderen Menschen gegenüberzutreten. Der Film stellt unsere Seh- und Erzähl- und Sehgewohnheiten auf die Probe, indem er mit einer klassischen Erzählweise und Gestaltung beginnt, sich aber fließend zum Experimentellen verändert. Die Handlung folgt immer mehr einer traumartigen Logik. Bild, Ton und Musik führen aus einer anfangs realistisch erscheinenden Ausgangssituation in einen irrealen Schwebezustand, in dem man mit rationalen Verständnisversuchen keinen Halt findet. Alles wird zunehmend weniger (be)greifbar.
mit Alma Leiberg, Maxim Mehmet, Anna Bolk, Benjamin Knight, Ovo Maltine, Maya Müller, Miriam Glinka u.a. Buch/Regie/Produktion: IJ.Biermann Kamera: Felix Leiberg Musik: Martin Lesniak, Sebastian Roos, Dietrich Brüggemann Ton: Florian Kühnle Art Director: Dennis Pauls Schnitt: Eva Höppner, Kai Minierski Kostüm: Tjorben Marieke Dürr Maske: Claudia Götze Produktionsleitung: Max Milhahn gestalterische Mitarbeit: Claudia Neuhaus Koproduzent: HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg Herstellungsleitung: Holger Lochau L'anneau de nos désirs (Gesang: Anna Bolk; Cello: David Hausdorf) anhören: » Final version, ML mix » Strings version Uraufführung im Wettbewerb der Filmschau Baden-Württemberg 2003 Plattform#2 Tübingen 2004 Frontale Wien 2005
Experimentalfilm · 1997/98 VHS · 4:3 Wie schon 1895 die Gebrüder Lumière eine Kamera postierten und ohne jedes Eingreifen die Bewegungen der Menschen festhielten, demonstrieren auch diese fünf Minuten die "absolute Dokumentation", die scheinbar objektive Zurschaustellung von Bildern, Filmaufnahmen, Menschen. Gleichzeitig stellt dieser kurze Film den Anschein von Objektivität in der Dokumentation in Frage. Die Entscheidungen über den Kamerastandort, den Bildausschnitt, die Zeit der Aufnahme usw., auch die Entscheidung darüber, welche fünf Minuten (von etwa 40 Minuten aufgezeichnetem Bildmaterial) präsentiert werden, lösen Dokumentaraufnahmen aus der unkommentierten Objektivität heraus. Realisation: Ingo J. Biermann, während eines Besuchs der documenta X, Kassel 1997
Experimentalfilm · 1997 VHS · 4:3 7:30 Minuten Ein filmisches Experiment, das Momentaufnahmen von London als Beispiel einer pulsierenden Großstadt zeigt, bei Helligkeit und Einbruch der Nacht; viel befahrene Verkehrspunkte, Straßen voller Menschen, sekundenlange hastige Eindrücke exemplarischer Stellen in der Innenstadt, sowie das Geschehen unter der Erde - menschen-gefüllte Underground-Stationen und Wege, die nur abhängig von allseits angewandter Technik benutzbar sind. Dabei wurde durch Wiederholungen die ewige, oft unbeachtete Gleichförmigkeit, monotones Hasten der Menschenmassen im Stadtleben auf den Punkt gebracht. Durch bewusste radikale Zersetzung der Bildqualität und -geschwindigkeit wird das marode Moment der Innenstadt als Sinnbild der modernen Gesellschaft im ausgehenden 20. Jahrhundert verdeutlicht. Es entsteht so durch die visuell teils stark verlangsamten Vorgänge auch eine zum rastlosen Zentrum der Stadt sehr gegensätzliche Ruhe und eine Situation der Entspannung, was sich ebenso in der Musik widerspiegelt, die zwar beruhigend wirken kann, aber durch ihre elektronischen Stakkati dem Puls der Stadt nahe kommt. So befindet man sich am Ende in einem nun tatsächlich fast leeren, ruhigen Abteil der sonst stets so dicht gefüllten U-Bahn - jetzt auch sehr deutlich im Inner(ste)n der Stadt, im Zentrum und dazu noch in Gängen viele Meter tief in der Erde. Realisation: Ingo J. Biermann Musik: Aphex Twin "Acrid Avid Jam Shred" (1994), Warp Records
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