F I L M S


feature films
2013 Voice
2012 Nordland
2012 Portraits
2012 PHED - A Signature Building
2011 Black Oyster
2011 Neun Frauen (Nine Women)
2010 Nocturne
2008 Faust. Der Tragödie erster Teil
        (Faust. A Tragedy: Part One)


medium length films
2006 Glastage
2005 Stuart Dee
2004 Alles. In einer Nacht
2004 Deed Poll
shorts and videos
2012 Gated
2012 Normannenstraße
2011 Loftcrawler
2010 Straßensperre
2009 Hölderlin-Fragmente
2009 Geliebte (Mistress)
2009 Durch die Oberflächen
2008 Fotografien 1948-2008
2008 Gauguin
2007 Leeres Haus (Schwestern)
2006 Vor dem Konzert
2006 A Short Hollywood Movie
2005 Selbstporträt 1
2005 Wig the Dick
2005 Klavierstunde
2005 Pulsar/Kontaktstörung
2005 Breaking Glass
2005 Largo e mesto
2003 Coda
2002 Scherzo
2002 Zwischen Flieder wandern und singen
1997 Inner City










  Voice - Sculpting Sound with Maja Ratkje

Documentary feature · 2012
HD (4k) Scope · 2,35:1
(filming until early 2012)

A cinematic feature documentary about Norwegian composer and performer Maja Ratkje. It is not only the portrait of a singular musician and singer, but the film will explore the sound and the nature of the human voice in all its facets. See 8 minutes out of the editing room here.



with Maja Solveig Kjelstrup Ratkje, Frode Haltli, Joëlle Léandre, Kathy Hinde, Stephen O'Malley, Arve Henriksen, Garth Knox, Spunk, Kristin Andersen, Hild Sofie Tafjord, Else Olsen Storesund, Håvard Skaset, Guro Skumsnes Moe, members of Trondheim Sinfonietta, Sylvie Courvoisier, Ikue Mori, Alessandro Olla, Pekka Kuusisto, Dima Slobodeniouk, Avanti! and others

Screenwriter/Director: IJB
Director of Photography: Kai Miedendorp
Editor: Ted Zbozien
Producer: Solveig Arnesen for Genesis Film, Norway, in co-production with DFFB and IJB
Line Producer Germany: Andreas Louis
1st AC: Matthias Gütersloh, Martin Carda
Sound Recordings: Wolfgang Kick

with special thanks to Marc Ernesti of Aldeburgh Music and Joana Seguro of Faster Than Sound, to the Internationales Musikerinnenfestival Wie es ihr gefällt 2010, to Daniel Fontana of Bad Bonn Kilbi 20, the Concertgebouw Brügge, and Hannele Eklund of Avanti! Summer Sounds.



  Nordland (working title)

Spielfilm (fiction) · 2012
HD · Scope 2,35:1
90 minutes
in pre-production (shooting from June 5th until June 30th)

Director: IJB
Director of Photography: Kai Miedendorp
Screenplay: Stephan Schoenholtz, IJ.Biermann
Producers: Iliana Estañol, IJB
Sound Design: Vensan Mazmanyan
Editing: N.N.





  Portraits

Musikfilm · 2011/12
HD · Scope 2,35:1
ca. 75-80 Minuten
in Produktion (unregelmäßige Drehtermine)

This, presented on the website of 'The Wire', is the first in a series of 'music video portraits' of musicians. Under the collective title Portraits, the individual videos feature a song by the respective artist, with a portrait filmed in a personal place (eg the musician's home).

Eine Serie von zwölf bis vierzehn Musiker_innenporträts, die am Ende zu einem Album zusammengefasst werden. Jede_r Musiker_in wird im eigenen Privatraum in Form einer stillen "bewegten Fotografie" porträtiert, den Blick in die Kamera, d.h. zum Zuschauer haltend, während er/sie eines ihrer/seiner eigenen Lieder hört. Der Hintergrund erzählt Wohnort bzw. Lebenswelt.

Das erste Porträt der Reihe mit Jenny Hvals Song Portrait of the Young Girl as an Artist, gedreht in Oslo, wurde im März 2011 hier auf der Webseite von The Wire präsentiert.

Producer/Director: IJB
Director of Photography: Kai Miedendorp





  Black Oyster

documentary / concert film · 2011/12
HD · 16:9
75 minutes approx.
currently in editing stage, to be finished in July 2012

A free-wheeling, artistic tour film about the joint 2011 European "Black Oyster Tour" of Alexander Rishaug und Erik Knive Skodvin alias Svarte Greiner.
                                    

  Normannenstraße
        (Normans Street)

Dokumentarfilm / Installation · 2011/12
35mm Scope · 2,35:1
14 Minuten

download film info as pdf

»Der Kontakt zu meinem Vater und meinen Großeltern ist gebrochen. Zu oft sahen und sprachen wir uns über mehrere Jahre nicht. Von ihrer Vergangenheit habe ich nur ein vages, nebulöses Bild. Meine Großeltern sollen im Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet haben, mein Vater bei der Antiterroreinheit. Über ihrer Tätigkeit hängt der Mantel des Schweigens.

Normannenstraße - ehemaliger Hauptsitz des Ministeriums für Staatssicherheit in Ost-Berlin. Dort bin ich aufgewachsen. Versuche, das Schweigen über der Vergangenheit meiner Familie väterlicherseits zu durchdringen, scheiterten; ihre anfangs gemachte Zusage der Mitwirkung an einem persönlichen Dokumentarfilm zogen sie sehr kurzfristig und vehement zurück. Dieser kurze Film bleibt als Dokument dieses Scheiterns und der hilflosen Suche nach Antworten in einer lückenhaften Erinnerung.«
- Fiene Scharp

Buch/Regie: IJ.Biermann und Fiene Scharp
Kamera: Kai Miedendorp
Assistenz: Katharina Diessner, Hanne Scharp
Beratung: Nina Fischer & Maroan El Sani, Prof. Gregor Schneider, Jan Schütte
Schnitt/Ton: IJB
Musik: Erik K Skodvin
Tonmischung: Silvio Naumann
Herstellungsleitung: Myriam Eichler






  Gated

Kurzspielfilm (short fiction) · 2012
35mm Scope · 2,35:1
7 Minuten


mit Arnd Klawitter und Mark Zak

Drehbuch: Nicole Valadares-Köstler
Kamera: Alexander Haßkerl
Ton: Benjamin Kalisch
Sound Design: Sascha Blank
Szenenbild und Kostüm: Leonie Falke, Marie Fischer
Innenarchitektur: scarchitekten Joerg Springer & Robert Mieth
Außenarchitektur: Manfred Dick
Produktionsleitung: Niklas Warnecke
Herstellungsleitung: Myriam Eichler
Redaktion Arte: Barbara Häbe
Regie: IJB



  Neun Frauen
       (Nine Women)

Dokumentarfilm (feature documentary) · 2010-12
HD Scope · 2,35:1
95 Minuten
Fertigstellung Mai 2012

download production info as pdf

Ein Gespräch mit Künstlerinnen — neun Frauen zwischen Mitte 20 und Anfang 30, die am Beginn ihrer beruflichen und künstlerischen Laufbahn stehen: die Malerin Judit Bányai, die Autorin Elisabeth Rank, die Cellistin Franziska Grunze, die Fotografin Manuela Kasemir, die Theaterregisseurin Lisa Nielebock, die Medienkünstlerin Fiene Scharp, die Tänzerin Mayra Wallraff, die Komponistin Birke J. Bertelsmeier, die Musikerin und Schauspielerin Janet Rothe und die Filmregisseurin Corinna Liedtke. — Ein Film über unsere Generation.



Idee/Regie/Ton: IJB
Kamera: Magdalena Hutter
Schnitt: Eva Höppner
Musik: MonaLisa
Tonmischung: Silvia Naumann
Grading: Alexa Hasskerl
Herstellungsleitung: Andrea Louis
Dramaturgische Beratung: Andres Veiel

   





  Nocturne

Dokumentarfilm (feature documentary) · 2009-2011
HD Scope · 2,35:1
90 Minuten

download film info as pdf

Der Film begleitet den Weg eines zeitgenössischen Musikstücks, Night-turn für Streicher, vom Entstehen des Werks im Kopf des Komponisten, über die Aneignung durch die Interpreten der Uraufführung; d.h. dem ersten Lesen der Noten durch die Interpreten über das Einstudieren und die - intellektuelle, sinnliche und emotionale - Auseinandersetzung mit den Noten und Klängen, auch in Probengesprächen mit dem Komponisten, bis hin zu den ersten Konzertauftritten.

Wie nimmt Musik Gestalt an, wie wird die Komposition lebendig und intensiver, bekommt Stil und Charakter? Welche Veränderungen machen die Interpreten durch die Musik? Und auch: Welche Bilder, Assoziationen und Gefühle löst die Musik bei Musiker und Hörer aus, welches Wirkungsvermögen hat die Musik, welche Entwicklung nehmen Stück und Darbietung im Verlauf der zunehmenden "Veredelung", d.h. der musikalischen Auseinandersetzung?

Nebenbei entsteht sowohl ein Porträt von Dmitri Kourliandskis originärer Kompositionsweise als auch der Arbeitsdynamik innerhalb eines zeitgenössischen Streichquartetts. - Ein Porträt von Musikern und Musik.



Nocturne accompanies a piece of music, Night-turn for strings, from its birth in the composer's head, via the arrangement of the interpretations and through rehearsals to its premiere, in this case the first reading of the notes by the musicians of the renowned Kairos Quartet. Featuring also the intellectual, sensory and emotional factors involved, this is a portrait of Dmitri Kourliandski's inventive compositional methods as well as the working dynamics of a contemporary quartet.

mit Dmitri Kourliandski und dem Kairos Quartett
Buch/Regie: IJB
Regieassistenz und Dramaturgie: Stephan Schoenholtz
Dramaturgische Beratung: Andres Veiel
Kamera: Kai Miedendorp
Schnitt: Ben Laser, IJ.Biermann
Tonaufnahmen: Wolfgang Kick
Tonmischung: Silvio Naumann
mit herzlichem Dank für die Unterstützung an Ilse Müller vom MaerzMusik-Festival für aktuelle Musik Berlin, sowie ans Jüdische Museum Berlin und an das RadioKulturhaus des ORF



  PHED - A Signature Building

Dokumentarfilm (feature documentary) · 2010-2012
HD · 16:9
60 Minuten
(Drehphase bis April 2012)

Regie/Schnitt: IJ.Biermann
Produktion: IJB für scarchitekten - Joerg Springer, Robert Mieth - und Stiftung Edith Maryon

Am ehemaligen Grenzstreifen beider deutscher Staaten, zwischen Berlin-Mitte und -Kreuzberg, erwarb die Stiftung Edith Maryon ein Eckgrundstück. Es bietet aufgrund seiner Lage am Engeldamm mit dem Waldpflanzgarten im ehemaligen luisenstädtischen Kanal ungewöhnlich vielfältige Rückzugsmöglichkeiten in die Stadtlandschaft zwischen Spree und Engelbecken. Der Neubau wurde als Passivhaus konzipiert. Die modernen Wohnungen werden im »Miet-Eigentum« an für ökologische und soziale Fragestellungen interessierte Nutzer weiter gegeben.



Bautagebuch auf der Webseite der Architekten

Der Dokumentarfilm begleitet den kompletten Bauprozess des Gebäudes. Dabei wird speziell berücksichtigt, welche umwelttechnischen Besonderheiten in dem Passivhaus zum Einsatz kommen. Ebenso werden die zahlreichen Firmen und Arbeiter während der zweijährigen Entstehungszeit in den Film miteinbezogen, die architektonische Gestaltung thematisiert und dem Zuschauer Einblick in die speziellen Materialien, ihre Herstellung und deren Hintergründe ermöglicht, sowie außerdem die Personen »hinter« dem Bau um ihr Verhältnis zum Werk befragt - und nicht zuletzt auch die Bewohner und Firmen, die schließlich privat oder geschäftlich dort einziehen werden.
Die Fertigstellung des Films wird im Frühjahr 2012 sein, nach Fertigstellung des Hauses Ende März.

Weitere Informationen auf der Website zum Passivhaus Engeldamm





  Loftcrawler

Tanzclip (contemporary dance videoclip) · Mai 2011
HD · 16:9
2 Min.




eine Produktion von ijb für scarchitekten
mit Mayra Wallraff
Musik: Martin Lesniak
Motivgeberin: Joanna Losito




  "Spieglein, Spieglein" (Tanzchoreografie Domenico Strazzeri)
        ("Mirror, Mirror", dance choreography by Domenico Strazzeri)


Tanztheaterdokumentation (documentary of a contemporary dance choreography)
Januar 2011
HD 16:9 (DVD)
60 Min. + 6 Min. Bonus

Der Choreograf Domenico Strazzeri nimmt sich in "Spieglein, Spieglein", der neuen Produktion seiner Strado Compagnia Danza im Stadthaus Ulm, Themen wie Körperkult, Fitnesswahn und Menschenbild-Diktat vor. Eine einleuchtende Idee in Zeiten von Brustvergrößerungen bei 16-Jährigen und Botox-Wahn - gerade für die Kunstform Tanztheater, die auch von Körperdisziplin lebt. Strazzeri, seit zehn Jahren im Stadthaus darum bemüht, den freien Tanz in Ulm zu fördern, hat seine Compagnie für die Produktion neu zusammengestellt. Assoziationsreiche Bilder, hintersinnige Körperinszenierungen und galliger Humor - zu Musik von Beethoven bis Schostakowitsch und Andreas Usenbenz.

Tänzer und Darsteller: Mayra Wallraff, Sarah Strasser, Annika Wiessner, Hannah Münch, Sus Palm, Klaus David Roßteutscher
Choreografie: Domenico Strazzeri, in Zusammenarbeit mit der Compagnie
Musik: Andreas Usenbenz, Beethoven, Schostakowitsch u.a.
DVD-Produktion: IJB für Strado Compagnia Danza

Interview mit Domenico Strazzeri




  Imagevideos in Zusammenarbeit mit KloepferTraining

Kurzdokumentationen für Internetauftritte u.ä.
ab Sommer 2010
HD 16:9

Unternehmen und Film:
Wir setzen Sie und Ihr Unternehmen in Szene - Medientraining und Imagefilm aus einer Hand

Als Trainerin für Wirtschaftsrhetorik - Dr. Martina Kloepfer - und als Regisseur und Dokumentarfilmer - IJ.Biermann - machen wir Firmenrepräsentanten rhetorisch fit für die Kamera. Zusammen mit dem Auftraggeber schaffen wir so einen Film mit klaren Kernbotschaften, starken Statements und Bildern, die in Erinnerung bleiben.
Jedes Unternehmen bekommt so ein unverwechselbares Gesicht für Auftritte im Internet, auf Messen und Veranstaltungen.

Leistungsspektrum: Als Team vom Fach vereinen wir unsere Leidenschaft und Profession mit dem Ziel, Unternehmen, Verbände und Institutionen optimal zu inszenieren. Passend zum Thema und zur Zielgruppe erarbeiten wir dafür nach intensiven Vorgesprächen ein individuelles Konzept. Es übersetzt Ihre Kommunikationsziele in eine eigene Dramaturgie mit kraftvoller Bildsprache.

Weitere Informationen auf der Internetseite von KloepferTraining.

Imagevideo KloepferTraining

Imagevideo Dr. Albrecht Kloepfer, Büro für gesundheitspolitische Kommunikation




  Fiene Scharp - Durch die Oberflächen
       (Fiene Scharp - Through the Surfaces)

Kurzdokumentation (short documentary) für Cast Your Art
November 2009
HDV 16:9
6:30 Minuten

Fiene Scharp studierte Kunst an der UdK Berlin. Sie begann mit Zeichnungen und Fotografien und erweiterte diese Techniken sukzessive in Objekt- und Videokunst, etwa in Grenzbereiche zwischen Zeichnung und Objekt. In ihren Arbeiten nahmen in den letzten Jahren Haare und Hautoberflächen einen wesentlichen Teil ein.
Sie vermeidet offensichtliche (auto)biografische Elemente, um dadurch umso eindringlicher den einzelnen Besucher anzusprechen.

Musik: Martin Lesniak



» Video ansehen bei castyourart.com

» bei iTunes als Podcast laden


» Website von Fiene Scharp





  Hölderlin-Fragmente (nach Wolfgang Rihm)
       Hölderlin Fragments (after Wolfgang Rihm)

Musikfilm (musical shortfilm) · 2009
35mm Cinemascope · 2,55:1
2 Fassungen: 12 Minuten · 30 Minuten

mit Jürgen Holtz, Jelena Fräntzel, Raphael Kübler, Julia Engel und Mayra Wallraff

Buch/Regie: IJ.Biermann, nach dem Zyklus Hölderlin-Fragmente von Wolfgang Rihm
Kamera: Kai Miedendorp
Steadicam Operator: Matthias Biber
Musik: Wolfgang Rihm, Gustav Mahler, Franz Schubert, Martin Lesniak
Mischung: Manni Stahl
gefördert von Filmbüro Bremen e.V. und dem Beethovenfest Bonn, mit herzlichem Dank an Katrin Rabus, Helene Schwarz und Enrique Sánchez Lansch

Uraufführung am 3. September 2009 beim Beethovenfest Bonn



»Ich kann beim Komponieren nicht an ein spezielles Publikum denken. Auch weiß ich nicht, wer mir zuhören wird. Ich glaube, ein Publikum reagiert dann auf ein Stück, wenn es aus einer subjektiven, sehr persönlichen Situation und Haltung heraus entstanden und auch so erkennbar ist. Sonst schaltet das Publikum ab: Zuerst: sich. Dadurch: mich.« Wolfgang Rihm

Diese Arbeit versteht sich als filmische Adaption bzw. Erweiterung von Wolfgang Rihms Liederzyklus Hölderlin-Fragmente (1976/77), in dem Sinne, dass Lieder und Liedfragmente sowie weitere Gedichtfragmente von Friedrich Hölderlin nicht "vertont" bzw. "verfilmt" werden, sondern um die visuelle Ebene erweitert werden.

» kurzer Bericht auf der Seite der Deutschen Welle



  Faust. Der Tragödie erster Teil
       (Faust. A Tragedy: Part One)

 Spielfilm (fiction) · 2009 · 35mm Cinemascope · 2,35:1 · 78 Minuten

Goethes Faust, wie Sie ihn noch nie zuvor gesehen (und gehört) haben!



Faust: Adolfo Assor
Margarete: Katharina Rivilis
Mephistopheles: Robert Gwisdek
Marthe: Irene Kugler
Lisa: Laina Schwarz
Die Hexe: Valery Tscheplanowa
besondere Mitwirkung von Jürgen Hentsch
Walpurgisnachtsträume: Bergschluchtengesang: Dana Hoffmann, Maja Lange, Stephan Bootz, Jevgenij Taruntsov; Mitternacht: Maila Barthel, Ina Tempel, Jelena Fräntzel, Nora Leschkowitz

Kamera: Kai Miedendorp
Ton: Johannes Seibt
Montage: Angelika von Chamier
Kostüm: Rebekka Dornhege, Nina Thielen
Steadicam Operator: Matthias Biber
Produktionsleitung: Julian Schmauch
Herstellungsleitung: Martina Knapheide
Produzent dffb: Hartmut Bitomsky
Musik: Steffen Greisiger, Richard Wagner
Regiementor: Béla Tarr
Regie: IJB

Trailer ansehen (3 Min. · 17 MB)

» Website zum Film



  Geliebte
       (Mistress)

Kurzspielfilm (short fiction) · 2009
HD (4k) to 35mm Scope · 2,35:1
5 Minuten

Inhaltsangabe aus dem Programmheft des Filmkunstfests Mecklenburg-Vorpommern: "Die meisterliche Miniatur (...) bringt mit wenigen gekonnten Strichen die Begegnung zweier Einsamer auf den Punkt. Nähe, Intensität, Loslassen, Flüchtigkeit, Unsicherheit, Sehnsüchte zwischen den schauspielerischen Zeilen sehr präsenter Darsteller."

   
Von der Deutschen Film- und Medienbewertung (vormals Filmbewertungsstelle) in Wiesbaden im Oktober 2009 ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll".
Aus der Pressemitteilung der FBW: "Dieser Film (...) entwickelt in seiner Kürze eine höchst intensive und außergewöhnliche Geschichte entgegen allen konventionellen Erwartungen: Die Geliebte ist alt und der Mann hat mit Potenzproblemen zu kämpfen. Außerdem ist seine Ehefrau kürzlich gestorben, was jedoch die eingespielte Heimlichkeit der beiden nicht aufzubrechen vermag. In fragmentarischen Bildern, Nahaufnahmen von Körpern, Details und Gesten wird viel Unausgesprochenes sichtbar gemacht und ein außergewöhnlicher Tiefgang erzeugt. Ein dichtes, filmisches Gewebe aus zwischenmenschlichen Gefühlen von Zärtlichkeit bis Beklemmung, das den Zuschauer in wenigen Minuten hineinzieht."
Die ausführliche Begründung der FBW-Jury kann man hier nachlesen.

Öffentliche Erstaufführung im nationalen Wettbewerb beim Kurzfilmfest Dresden.
Internationale Premiere im Rahmen von Next Generation 2010 beim Festival de Cannes.

   

mit Gabriele Heinz und Eberhard Kirchberg

Drehbuch: Birgit Maiwald
Kamera: Paola Calvo Picado
Ton: Wolfgang Kick, Matthias Gauerke
Szenenbild: Kerstin Eichner, Meike Urban, Sara Siwy
Kostüm: Sophie du Vinage
Maskenbild: Barbara Rotheuler
Produktionsleitung: Cerin Hong
Herstellungsleitung: Myriam Eichler
künstlerische Beratung: Valeska Grisebach
Redaktion Arte: Barbara Häbe
Regie: IJ.Biermann



  Gauguin

Kurzspielfilm (short fiction) · März 2008
DV · 16:9
13 Minuten

Eine kleine dialogreiche Beziehungskomödie in einem Café.

A small relationship comedy with a lot of dialogue, set in a café.

mit Melissa Anna Schmidt und Matthias Hinz
Buch/Regie: IJ.Biermann
Kamera: Kaspar Köpke
Dialogmitarbeit: Valerie Bäuerlein, Nicolai Wolf, Emma Simon, Carl Petersmann



  Fotografien 1948-2008
        (Fotografia 1948-2008)

Kurzfilm (poetic shortfilm) · Februar 2008
16mm · 2,35:1
13 Minuten

Drei poetische Szenen in Cinemascope. Entstanden als Vorstudie für Faust.

Three poetic scenes in Cinemascope. Filmed as preliminary studies for the film Faust.



mit Julia Engel
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Kai Miedendorp
Ton: Philipp Lange
Buch/Text: Kiki Dimoula (Κικι Διμουλα), Günter Grass, Friedrich Hölderlin
Mitarbeit: Stephan Schoenholtz



  Leeres Haus (Schwestern)
       (Empty House aka Sisters)

Kurzspielfilm (short fiction) · November 2007
35mm · 2,35:1
13 Minuten

Eine Frau besucht das Haus ihrer verstorbenen Schwester. Nach Jahren des Schweigens nähern sich die beiden vorsichtig an - zu spät?
Entstanden als Vorstudie für Schwestern.



mit Christina König, Martina Schaak, Nela Bartsch, Ulrich Simontowitz
Buch: Stephan Schoenholtz
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Tobias von dem Borne, Nikos Welter
Beratung: Reinhold Vorschneider
Licht: Christoph Dehmel-Osterloh
Ton: Michael Scheunemann
Ausstattung: Jörn Lachmann
Produktion: Frank Krug
Schnitt: Wolfgang Gessat



  Spechthausen: Der Läufer
       (Spechthausen: The Runner)

Omnibusexperiment (experimental series of short fictions) · Dezember 2006
DVcam · 4:3
12 (von 45) Minuten

Teil des experimentellen Omnibusfilms Spechthausen - fünf Szenen von Iain Dilthey, inszeniert von Regiestudenten der dffb nach einem strengen Manifest im Dogville-Stil. Alle Szenen wurden mit jeweils zwei Schauspielern in einem nahezu abstrakten Kellerraum gedreht, wobei nur die allernotwendigsten Requisiten eingerichtet wurden und auf erklärende Kostüme und sonstige Extras verzichtet wurde.

Mit beteiligt waren Katharina Wyss, Nina Vukovic, Zubin Sethna, Hakan Mican und Timon Modersohn.

mit Raphael Kübler und Katharina Bek
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Manuel Kinzer
Ton/Sounds: Martin Lesniak
Drehbuch: Iain Dilthey
Produktionsleitung: Anja Firmenich
dffb 2006



  Vor dem Konzert
       (Before the Concert)

Kurzspielfilm (short fiction) · 2006
Super16mm · 1,85:1
12 Minuten

Drei Szenen aus dem Leben eines Cellisten, der als Musiker Ruhm und Erfolg hat, mit sich selbst und den Beziehungen zu seiner Umwelt dagegen hilflos bleibt.



mit René Hofschneider, Emily Behr, Sabine Weitzel, Sven Riemann, Bernd Ludwig

Drehbuch: Stephan Schoenholtz und IJ.Biermann
Produzent: Hartmut Bitomsky, dffb
Herstellungsleitung: Andreas Louis
Producer: Anna-Katharina Guddat
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Miona Bogovic

Ausstattung: Ulrike Denk, Denise Elsässer, Maja Zogg
Ton: Magnus Pflüger, Johannes Bennke, Dirk Heinrich, Martin Lesniak, Alex Leser
Kostüm: Lisa Kentner
Maske: Janet Weber, Ben Müller
Fotografie: Daniela Harnack
Schnitt: Christine Denck
Musik: Gabriel Fauré, Sonate Nr.2 op.117 - Andante, gespielt von Missa Kang und Lydia Gorstein
Beratung: Milek Knebel, Carlos Medina, Sophie Maintigneux, Ralf Stadler, Christoph Kapler

» Viennale'09 - Vienna International Film Festival

Und eine kleine lustige Zusammenfassung bei moviepilot.de:
"Kurzfilm-Musikerdrama von IJ. Biermann: Ein Cellist hat Sorgen. Viel Musik, viel Sex, wenig Story."



  A Short Hollywood Movie


Großes Kino · Juni 2006 · miniDV/DigiBeta · 4:3 · 1:50 Minuten (von 68)

Teil des Omnibusfilms Die Akademie bin ich - People I met on my 40th Birthday (68 Min.): Der Regisseur Matl Findel, selbst dffb-Absolvent des Jahrgangs 1987, würdigt die Akademie durch ein filmisches Mosaik: Er hat 40 Absolventen und Studenten der dffb - aus jedem Jahrgang einen - gebeten, ein rund 90-sekündiges Stück zur filmischen Geburtstagstorte beizutragen. Herausgekommen ist ein schillerndes Homemovie, das mit 40 filmischen Tagebucheinträgen, Geburtstagsglückwünschen und Erinnerungsstücken vitales Zeugnis von 40 Jahren Filmhochschulleben ablegt und die Jubilarin dffb auf unterschiedlichste Weisen hochleben lässt.

"Egal wo die Person lebt und was sie macht, Film gelernt haben sie alle und sind also fähig, ihre Ansichten, Erinnerungen und Umstände in filmischer Form zu artikulieren", so Matl Findel. "Von den alten Hasen bis zum Erstklässler ergibt sich so ein Kaleidoskop der Gedanken und Emotionen, das einen lebendigen Eindruck von der Vielfältigkeit der dffb vermittelt und gleichzeitig wie von selbst die Geschichte der Akademie auf eine besondere Weise erzählt. Mit von der Partie sind Wolfgang Becker, Christian Petzold, Detlev Buck, Helga Reidemeister, Hannes Stöhr, Angela Schanelec, Fred Kelemen, Nathalie Percillier und viele andere.

Deutsche Erstausstrahlung am 24. September 2006 im RBB

mit Florian Kühnle, Ralph Jacobi und Christy Leonardo
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Steffen Ritter
Gesamtleitung: Matl Findel für RBB
Produktionsleitung dffb: Andreas Louis

Video ansehen (5,8MB)

» Alternate Take (nur Ton)

» ein Link zur taz



  Glastage (aka Fast Nichts)
       (Glass Days)

Beziehungsdrama (relationship drama) · 2005/06
HDV · 16:9
63 Minuten (Langfassung) · 28 Minuten (Kurzfassung)

Die Kunsthistorikerin Rosalie, Mitte 40, hat ein Verhältnis mit dem zwanzig Jahre jüngeren Damian. Die konträren Lebensauffassungen und die Brüche zwischen den Generationen zermürben die Beziehung. Bevor es allerdings zum Bruch kommt, lernt der bisexuelle Damian den Galeristen Marius kennen. Als Rosalie davon erfährt reagiert sie anders als erwartet...

Die Geschichte arbeitet mit Brüchen, sowohl in der Chronologie als auch in der Erzählweise: Man bekommt den Eindruck vermittelt, kurze Ausschnitte aus den verschiedenen Phasen der Beziehung zu bekommen.



mit Martina Schaak, Ingmar Skrinjar, Doris Prilop, Nikolaus Firmkranz, Alexander Bandilla, André Schneider
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Dennis Pauls
Produktion: Albrecht Kloepfer

Regieassistenz: Stephan Schoenholtz
künstlerische Mitarbeit: Christian Ziewer, Alexander Bandilla
Ton: Martin Lesniak, Stephan Schoenholtz, Manni Stahl
Musik: ML-Visufonal, Roman Roszak
Montage: Bea Ausländer
Gemälde: Dinah Busse, Juliane Hundertmark



  eine Szene aus einem alten Schwarz-Weiß-Film
        (A Scene from an old Black-and-white movie)

Kurzspielfilm (short fiction) · März 2006
DVcam · 16:9
12 Minuten

Eine spontane Neuverfilmung einer Szene aus Ben Hechts Drehbuch "Design for Living" aus dem Jahre 1933; entstanden als Koproduktion der dffb und der Schauspielschule "Ernst Busch" Berlin.

mit Xenia Tiling, Simon Eckert und Raphael Kübler
Kamera: Matthias Biber
Ton: Florian Röser, Stephan Schoenholtz
Beratung: Jeanette Wagner



  Klavierstunde
       (Piano Lesson)

Kurzspielfilm (short fiction) · November 2005
miniDV · 16:9
8 Minuten



mit Katharina Rivilis und Martina Schaak
Drehbuch: Lydia Gorstein
Regie: IJ.Biermann
Kamera: Steffen Ritter
Ton: Ralf Leutheuser
Musik: Sergej Rachmaninow, Sonate Nr. 2 h-moll allegro agitato, gespielt von Lydia Gorstein
Farbkorrektur: Nicolai Wolf
Herstellungsleitung dffb: Anja Firmenich



  Selbstporträt 1
       (Self-Portrait No.1)

Kurzfilm (shortfilm) · 2005
DV · 16:9
9:30 Minuten



In der Malerei und Fotografie bzw. der Bildenden Kunst allgemein sind Selbstporträts eine selbstverständliche, häufig gebrauchte Form des Ausdrucks, oftmals durch das gesamte Lebenswerk der jeweiligen Malerinnen / Maler oder Fotografinnen/Fotografen hindurch. Mich hat immer gewundert, dass das im Filmbereich erstaunlicherweise nicht der Fall ist, nicht einmal im Experimentalfilm, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen. So beabsichtigte ich im Jahr 2005 mit einer solchen Reihe zu beginnen, die sich in regelmäßen Abstäden von jeweils ein paar (fünf bis zehn) Jahren fortsetzen soll.

I have often wondered why in painting and photography the self-portrait is a natural form of artistic expression that is used very often, usually throughout the life's work of painters, photographers and other visual artists, whereas in filmmaking it is hardly used at all as a genre. So in 2005 I decided to start an ongoing series of self-portraits, to be continued in regular intervals of five to ten years.



  Stuart Dee

Dadaistische Theater-Experimentalfilmkomödie · 2005
(dadaist experimental theatre experimental film)
DVcam · 16:9
29 Minuten

Stuart Dee kommt aus Stockport, einer kleinen Stadt im Norden Englands, doch er ist verloren in einer fremden Stadt, Berlin. Er arbeitet in einer Schlachterei. Er hat eine Freundin, Lisa, und einen Kater, Gottfried, und zwei Freunde, Tony und Charlie. Keiner von ihnen ist in diesem Film (dafür aber einige deplatzierte Deutsche), aber sie stecken in seinem Kopf als Wünsche und Spasmen. Dazwischen spielt dieser Film.

Stuart Dee is from Stockport, but he is lost in a foreign city, Berlin. He works in a butcher's shop. He has a girlfriend called Lisa and a cat, and his two best friends are called Tony and Charlie. None of them are in this film (which is full of Germans instead), but they are embedded in his mind as desires and spasms. Between the desire and the spasm falls the shadow. Slowly the shadow approaches.

Since the film was shot on a very low budget, (most of the equipment was borrowed, and most of the participants were film students) the financing was private. The principal location was the rehearsal studio of the Tribüne theatre in Berlin; other locations were scattered all over the city. The screenplay was adapted from a play, and the film was conceived as an ambiguous, fictional documentary. It's supposed to be funny.




mit Ben Knight, Attila Borlan, Christy Leonardo und Anna Guddat
Drehbuch: Ben Knight
Regie/Schnitt: IJ.Biermann
Kamera: Tom Akinleminu
Regieassistenz: Stephan Schoenholtz
Ton: Robert Wriedt, Stephan Schoenholtz
Experimentalfilmsequenz: Martin Lesniak
Produktion: Knight Errant Prod. in co-production with IJB



  Wig the Dick

Musikvideo (music video) · September 2005
HDV · 16:9
4:30 Minuten

Musikvideo für ?tohuwabohu!
Gesang: ingoe.deltraut
Musik: De-De DeMark

Regie: IJ.Biermann
Kamera: Dennis 'Disko' Pauls
mit Rainer Maria Wittenauer, ingoe.deltraut, De-De DeMark, Kaey Tering, André Schneider,
Bubi Messi, Peter Kupferschmitt, Freulayn Cäte Ring, Regina, HansA, Axel Wippermann



  Pulsar/Kontaktstörung

Experimentalfilmduo (experimental film duo) · 2005
HDV · 16:9 / Super8mm · 1,33:3
10 Minuten / 5 Minuten

Ein - höchst artifizieller - Versuch, einen Film spontan wie ein Gedicht oder ein Musikstück zu machen, um eine Gefühlslage unmittelbarer und besser einfangen zu können, als es üblicherweise bei der Produktion eines Films möglich ist. Pulsar ist eine sperrige, eisige Darstellung von Verlust und Schmerz - und als Spielfilm komplett misslungen.

Martin Lesniak remixte anschließend den Film bzw. das musikalische Gedicht Pulsar ganz ungezwungen und intuitiv, mittels Experimenten mit Super8, Fehlentwicklungen und Bildstörungen. Ergebnis ist der Film Kontaktstörung.

mit Claudia Falco, Sandra Pohl, André Schneider
Regie: IJ.Biermann
Remix: Martin Lesniak
Kamera: Thomas Jörg, Michael Kuhmann
Ton/Musik: Martin Lesniak, Lydia Gorstein

» Kontaktstörung bei , hochgeladen von Rundeecke.



  Breaking Glass

Kurzspielfilm (short fiction) · 2005
DVcam · 16:9
13 Minuten

Momentaufnahme einer Liebesbeziehung, die von einer "Borderline"-Depression überschattet ist und unter großer innerer Spannung steht; ein Ausschnitt eines entscheidenden Tages, an dem die Spannweite zwischen intimer Erotik und emotionaler Gewalt besonders erschreckend wird.



mit Maryam Zaree und Sebastian Becker
Buch/Regie: IJ.Biermann
Kamera: Thomas Jörg
Assistenz: Ana-Felicia Scutelnicu
Ton: Sabine Neumann, Robert Wriedt
künstlerische Mitarbeit: Maria Teresa Camoglio
dffb 2005



  Largo e mesto

Kurzdokumentarfilm (short documentary) · Januar 2005
miniDV · 16:9
12 Minuten

Ungewöhnlicher Dokumentarfilm über eine junge hochbegabte Pianistin und ihre inneren Kämpfe um Konzentration und künstlerische Identität und persönliche Abgründe bei einem Auftritt



mit Lydia Gorstein
ein Film von IJ.Biermann, Thomas Jörg, Christoph Heller und Martin Lesniak
künstlerische Beratung: Marin Martschewski
dffb 2005

Ausschnitt 1:07 Min, 3,2 MB



  Wut im Bauch?
       (Pissed off?)

Dokumentarfilmexperiment (documentary experiment) · November 2004
DVcam · 4:3
8:30 Minuten

Wut im Bauch?
Wir suchen für einen politischen Kurzfilm zur deutschen Sozialpolitik: Menschen, die unter der Armutsgrenze (300 Euro) leben und ihrem Ärger Luft machen wollen. Treffpunkt: Samstag. 27. November 12uhr Potsdamer Platz, Filmhaus, deutsche film und fernsehakademie berlin 9. Stock.

Idee:

Eine Masse armer, wütender Leute stürmt auf ein Symbol des Kapitalismus zu, die Arkaden am Potsdamer Platz, zur Haupt-Konsumzeit am Samstag Mittag.

Unser Ziel ist, eine Konfrontation der wegorganisierten Armut in der Großstadt mit dem vorweihnachtlichen Konsumwahnsinn zu provozieren. Wir wollen dabei beobachten, welche Reaktionen diese Wucht der Massen auf beiden Seiten der Armutsgrenze hervorruft.

Die Menschen, die unter der "Armutsgrenze" leben, sollen im alltäglichen Stadtleben von einem durchstrukturierten Netzwerk von Institutionen "unsichtbar" gemacht werden, so dass sich der saturierte Konsument bequem durch eine nette, saubere Gesellschaft bewegen kann und sein ehrlich erwirtschaftetes Geld unter Gleichgesinnte mischen kann.

Die eingangs beschriebene Aktion soll an einem Samstag Mittag durchgeführt werden, indem wir aus ganz Berlin Menschen einladen, die ihre Existenz nach eigenem Empfinden unter der staatlich festgelegten "Armutsgrenze" von ca. 300 Euro bewältigen. Wir wollen uns mit zumindest einigen dieser Menschen zu ihren Lebensumständen und zu ihrer Unzufriedenheit mit dem deutschen Sozialsystem unterhalten und den Sturm auf die Arkaden symbolisch als Ventil der Gesamt-Wut dieser unter den Teppich gekehrten Menschen visualisieren. Um diese Situation noch zu überspitzen, sollen diese "armen" Menschen den Reichen ein paar Almosen oder einen symbolischen Euro in die Hand geben.

ein Film von Martin Hanslmayr und IJ.Biermann
inhaltliche Beratung: Barbara Teufel
Mitarbeit: Michael Kuhmann, Norman Richter
dffb 2004



  Deed Poll

Schwarze Satire (a dark thriller-satire) · 2004
BetaSP/DV · 16:9
42 Minuten

Deed Poll erzählt die Beziehung zweier reicher Geschwister, Sean und Ivy Poll, die nach dem gewaltsamen Tod der Eltern ihre lange verheimlichten Leidenschaften freilassen und nichts mehr darauf geben, den gewohnten "schönen Schein", den sie durch ihre vornehme Erziehung aufgezwungen bekamen, zu wahren. Sie schaffen sich einen wertfreien Raum in ihrer Villa, in dem sie ihre Leidenschaften und Fantasien unreflektiert und unkontrolliert in die Tat umsetzen.

Deed Poll tells the story of Ivy and Sean Poll, rich siblings and lovers. After Ivy has killed both their parents, they start kicking in the high gear on their inherited property. They hire a callboy, Nathaniel, to share their sexual fantasies, and their passion for drugs and cards. One night, Nathaniel has brought his mute brother Thor for a foursome, Ivy expresses her wish to have a new set of cards, handmade out of human skin. Nathaniel, on ecstasy, offers his skin...



mit Rainer Maria Wittenauer, Barbara Kowa, André Schneider, Gianni Meurer, und Martina Schaak
Regie: IJ.Biermann
Produktion: ijb/vivàsvan
Drehbuch: André Schneider
Kamera: Steffen Ritter
Make-Up: Juan Luis Ramos Ramirez
Schnitt: Christine Denck
Ton: Ralf Leutheuser
Farbkorrektur: Nicolai Wolf
Setfotografie: Dennis Pauls

» Deed Poll bei imdb.com, mit einigen positiven und negativen Zuschauerkommentaren

Trailer 0:51 Min, 2 MB



  Alles. In einer Nacht

Experimentelle Theaterdokumentation · April/Mai 2004
(experimental theatre documentary)
miniDV · 4:3
39 Minuten

"Eine Frau findet sich in einer Situation, die sie aus Filmen kennt und versucht, darin wirklich zu sein." (Falk Richter)

"Eine Frau tippt ein paar Zahlen in ihr Telefon ein und hofft, dass sich hinter dieser Kombination ein geliebter Mensch verbirgt. Aber dann zerfällt ihr ganz und gar menschliches Bedürfnis in mathematische Formeln, in Rechnungen und Gegenrechnungen. Bald steckt sie in einem Zwangssystem von Gedanken fest, in dem ihre Identität bedrohlich brüchig wird. Falk Richter, aus dessen Stück Alles. In einer Nacht die Figur stammt, ist Spezialist für die Verheerungen, welche die entfremdenden Phänomene unserer Zeit in den Seelen der Menschen anrichten können."
taz Berlin lokal vom 6.7.2004, S. 27

Eine Frau, ein Sofa, ein Fernseher... Eine Nacht, in der alles und nichts möglich scheint. Offensichtlich gibt es ein Problem mit Johnny. Auf der Suche nach ihm verliert die Frau die Orientierung: "Könnte es sein, dass diese Liebe etwas abstrakt geraten ist?" Ein Unfall passiert, ein Mord? Am Ende einer wilden Fahrt landet sie auf dem Sofa: "Wo bin ich hier eigentlich?" Und wer? Wahnsinn oder Wirklichkeit? Das Stück setzt sich mit der Auflösung und Entstehung von Identitäten durch deren Vernetzung mit anderen Geschichten, Bildern, Filmen und Texten auseinander. ähnlich einem Puzzle müssen Teile zusammen- und auseinandergesetzt werden, der Betrachter wird auf echte und falsche Fährten geführt, Handlungen verlaufen parallel. Das Ende der Geschichte ist immer der Anfang einer neuen und bis zum Schluss bleibt offen, ob es jemals eine reale (Liebes-)Geschichte gab.

Der Autor Falk Richter (Jahrgang 1969) wurde bekannt durch seine Stücke "Kult - Geschichten für eine virtuelle Generation", "Gott ist ein DJ" oder "PEACE". Er arbeitet als Regisseur und Autor u. a. an der Berliner Schaubühne. Richters Thema ist der mediengeprägte Alltag. Seine Inszenierungen sind zwangsläufig Multimediashows, zu deren wichtigsten Komponenten Videos und elektronische Musik gehören. Die Inszenierung von Gundula Weimann verzichtet auf mediale Vielfalt und setzt stattdessen auf pure Theatermittel.



Realisation: IJ.Biermann
Schnitt: Dennis Pauls

mit Anne Osterloh
nach dem Theaterstück von Falk Richter
Theaterregie: Gundula Weimann
Dramaturgie: Ulrike Mantel
Bühnenbau: Sven Suppan
Kostüm: Friederike Baer
Foto: Marcus Lieberenz
Eine Produktion der theatrale Halle (Saale) mit dem Theaterhaus Stuttgart



  Coda

Kurzspielfilm (short fiction) · Dezember 2003
DVcam · 4:3
5 Minuten

Der Film erzählt die Beziehung zweier Männer, konzentriert auf eine entscheidende Nacht - und unter Beteiligung eines kalten Hähnchens.



mit André Schneider und Sebastian Šuba
Buch/Regie: IJ.Biermann
Kamera: Nikolai Kanow
Assistenz: Steffen Ritter
Schnitt: IJ.Biermann, Martin Lesniak
Tongestaltung: ML-Visufonal
Fotos: Dennis Pauls

Uraufführung beim Gay & Lesbian Film Festival Turin 2004
Q! Film Film Festival Jakarta 2004

» Film ansehen bei



  Scherzo

Kurzspielfilm (short fiction) · Dezember 2002
DigiBeta/DVcam · 4:3
5:30 Minuten

"Die emotionale Seele folgt einer assoziativen Logik und funktioniert in hohem Grade zustandsspezifisch." - David Goleman, Emotionale Intelligenz

Bekannte Konfliktsituation eines Paars: Er erträgt es nicht, dass sie ihn wegen eines anderen verlässt ...oder verlassen könnte? Seine Fantasie und Erinnerungen überlagern sich, wodurch die darunter liegende Gefühlswelt deutlich wird: Eifersucht aus tief verwurzelter Angst vor Einsamkeit und Unfähigkeit, mit der Umwelt umzugehen.
Die Handlung folgt einer assoziativen Struktur, einem Sog in die Gedankenwelt der Protagonisten. Ich habe mich für einen kurzen, konzentrierten Ausschnitt (vom Ende) einer Beziehung entschieden, um auszuprobieren, wie weit man eine solche klare, minimale Situation zweier Figuren hin in eine große assoziative Offenheit strapazieren kann.

mit Sebastian Šuba und Rahel Savoldelli
Buch, Regie: IJ.Biermann
Kamera: Anne Misselwitz
Assistenz/Licht: Dirk Hendler
Musik: Mikis Theodorakis*, Martin Lesniak
O-Ton: Florian Kühnle
Sound Design: Martin Lesniak
Schnitt: Eva Höppner
Gemälde: Irma Stelmach



  Zwischen Flieder wandern und singen
       (Walking among Lilacs and singing)

Surrealistischer Musikfilm (surrealist musical) · 2002/03
DigiBeta/DVCpro50 · 16:9
16 Minuten

Ein junger Mann wird am Abend von seiner Freundin in einem Café sitzen gelassen, nachdem sie sich von ihm getrennt hat, das Ende einer langen, schwierigen Beziehung - woraufhin seine Selbstzweifel und Verlustängste (endlich) aus ihm heraus brechen. Seine hilflosen Versuche, sich von Einsamkeitsgefühlen abzulenken, Bestätigung und Verständnis zu bekommen, führen zu nichts. Er fühlt sich zunehmend isolierter und unfähiger, anderen Menschen gegenüberzutreten.

Der Film stellt unsere Seh- und Erzähl- und Sehgewohnheiten auf die Probe, indem er mit einer klassischen Erzählweise und Gestaltung beginnt, sich aber fließend zum Experimentellen verändert. Die Handlung folgt immer mehr einer traumartigen Logik. Bild, Ton und Musik führen aus einer anfangs realistisch erscheinenden Ausgangssituation in einen irrealen Schwebezustand, in dem man mit rationalen Verständnisversuchen keinen Halt findet. Alles wird zunehmend weniger (be)greifbar.



mit Alma Leiberg, Maxim Mehmet, Anna Bolk, Benjamin Knight, Ovo Maltine, Maya Müller, Miriam Glinka u.a.

Buch/Regie/Produktion: IJ.Biermann
Kamera: Felix Leiberg
Musik: Martin Lesniak, Sebastian Roos, Dietrich Brüggemann
Ton: Florian Kühnle
Art Director: Dennis Pauls
Schnitt: Eva Höppner, Kai Minierski
Kostüm: Tjorben Marieke Dürr
Maske: Claudia Götze
Produktionsleitung: Max Milhahn
gestalterische Mitarbeit: Claudia Neuhaus
Koproduzent: HFF "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg
Herstellungsleitung: Holger Lochau

Uraufführung im Wettbewerb der Filmschau Baden-Württemberg 2003
Plattform#2 Tübingen 2004
Frontale Wien 2005



  Fünf Minuten
       (Five Minutes)

Experimentalvideo (experimental video) · 1997/98
VHS · 4:3

Wie schon 1895 die Gebrüder Lumière eine Kamera postierten und ohne jedes Eingreifen die Bewegungen der Menschen festhielten, demonstrieren auch diese fünf Minuten die "absolute Dokumentation", die scheinbar objektive Zurschaustellung von Bildern, Filmaufnahmen, Menschen.
Gleichzeitig stellt dieser kurze Film den Anschein von Objektivität in der Dokumentation in Frage. Die Entscheidungen über den Kamerastandort, den Bildausschnitt, die Zeit der Aufnahme usw., auch die Entscheidung darüber, welche fünf Minuten (von etwa 40 Minuten aufgezeichnetem Bildmaterial) präsentiert werden, lösen Dokumentaraufnahmen aus der unkommentierten Objektivität heraus.

Realisation: Ingo J. Biermann, während eines Besuchs der documenta X, Kassel 1997



  Straßensperre

Minifilm · Oktober 2010
HD (4k) · 1:1,85
2 Minuten





  Inner City

Experimentalvideo (experimental video) · 1997
VHS · 4:3
7:30 Minuten

Ein filmisches Experiment, das Momentaufnahmen von London als Beispiel einer pulsierenden Großstadt zeigt, bei Helligkeit und Einbruch der Nacht; viel befahrene Verkehrspunkte, Straßen voller Menschen, sekundenlange hastige Eindrücke exemplarischer Stellen in der Innenstadt, sowie das Geschehen unter der Erde - menschen-gefüllte Underground-Stationen und Wege, die nur abhängig von allseits angewandter Technik benutzbar sind. Dabei wurde durch Wiederholungen die ewige, oft unbeachtete Gleichförmigkeit, monotones Hasten der Menschenmassen im Stadtleben auf den Punkt gebracht. Durch bewusste radikale Zersetzung der Bildqualität und -geschwindigkeit wird das marode Moment der Innenstadt als Sinnbild der modernen Gesellschaft im ausgehenden 20. Jahrhundert verdeutlicht.

Es entsteht so durch die visuell teils stark verlangsamten Vorgänge auch eine zum rastlosen Zentrum der Stadt sehr gegensätzliche Ruhe und eine Situation der Entspannung, was sich ebenso in der Musik widerspiegelt, die zwar beruhigend wirken kann, aber durch ihre elektronischen Stakkati dem Puls der Stadt nahe kommt. So befindet man sich am Ende in einem nun tatsächlich fast leeren, ruhigen Abteil der sonst stets so dicht gefüllten U-Bahn - jetzt auch sehr deutlich im Inner(ste)n der Stadt, im Zentrum und dazu noch in Gängen viele Meter tief in der Erde.

Realisation: Ingo J. Biermann
Musik: Aphex Twin "Acrid Avid Jam Shred" (1994), Warp Records